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"Die bissigen Wärter bei Schiele gibt es erst seit März", berichtete Laura abends, während sie Heiner half, die Pflanzen vom Belvederche ins Haus zu räumen. "Wo soll ich den Lavendel hinstellen?"
"Neben die Kamelie."
Laura wischte sich die Hände an ihrer Schürze ab. Heiner sah auf die leere Plattform hinaus. Die verwitterten Bohlen glänzten im Regen.
Laura stellte sich neben ihn. "Obwohl die Blätter der Bäume bunt sind, erinnert man sich an den Herbst meistens nur Grau in Grau. Seltsam, nicht wahr?"
"Schon packt seine Sächelchen/ der Sommer und will gehn,/hebt ab die grünen Dächelchen,/läßt nur die Balken stehn."
"Eine kleine Weisheit von Friedrich Stoltze, oder?" sagte Laura schmunzelnd. "Ich glaube, inzwischen verstünde ich auch die Originalversion." (Die Farbe von Kristall, S. 708)
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