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Laura stand auf. "Entschuldigen Sie meine dumme Bemerkung. Es ist besser, ich gehe zu Bett."
"Einen Moment noch." Heiner Braun verschwand in der Stube und kam mit einem Buch wieder. Er grinste. "Eine dramatische Liebesgeschichte in Frankfurt am Main, dargestellt am Beispiel von Käthe und Friedrich:
Ach, Käthche, ach, erhör mich endlich! Ich lieb dich, Gottverdammich, schändlich! Ach, tätst de mich nur flenne sehe, Du könnst, waaß Gott, net widerstehe! (...)
Laura lachte. Heiner klappte das Buch zu. "Friedrich Stoltze wird es mir nachsehen, daß ich ein bißchen gekürzt und vereinfacht habe, damit auch Berliner den Sinn verstehen."
"Morgen bitte ich Ihren Homöopathen, mir ein Staubkorn an einen Stein zu binden. Ich wünsche Ihnen eine gute Nacht, Herr Braun."
Er stellte die Gläser (...) weg. "Sie sehen bezaubernd aus, wenn Sie lachen. Lassen Sie sich das nicht nehmen." (Die Farbe von Kristall, S. 304/305)
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