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Presseartikel zu "Die Wassermühle"

 

(Auszüge)

 

 

"Die Wassermühle"

Nikola Hahns spritziger Alltagsroman über moderne Lebensmarotten 

 

Was wäre nicht alles zu tun gewesen: den Müll vier Etagen hinunter tragen, ein paar Blusen bügeln, die Treppe putzen ... aber da war dieses verflixte Taschenbuch "Die Wassermühle", dessen Lektüre so schwer zu unterbrechen ist. Kann eine Frau durch die Lektüre gar kurzzeitig zur "Rabenmutter" werden? Vor diesem Buch sei also gewarnt, sollten Sie Vergnügen an der Lebensnähe eines Romangeschehens haben, das sogar Mut macht, ab und zu eine "Rabenmutter" zu sein ... wie etwa Hedi, die von ihrer exzentrischen Schulfreundin Vivienne aus dem Familientrott herausgelockt wird und mit ihr in eine alte Wassermühle zieht, die Hedi von ihrer Tante geerbt hat. (...) Vortrefflich ist der Autorin nicht nur die Charakterisierung der beiden halbwüchsigen Kinder Sascha und Dominique gelungen, auch die schillernde Vivienne wird als eine rätselhafte Person geschildert. (...) Ist diese Vivienne nun eine hervorragende Malerin oder versteht sie es nur raffiniert, in trivialen Sprechblasen zu kommunizieren? Ist sie womöglich sogar kriminell? Oft genug warnt Klaus, ein erfahrener Polizeibeamter, seine aufmüpfig gewordene Ehefrau Hedi. (...) Vivienne konnte er von Anfang an nicht leiden, und schon gar nicht ihr selbstbewusstes Auftreten als Luxusweibchen und Vamp. (...) 

 

Doch es gibt auch Lichtblicke, (...) Frauen wie die neue Kollegin Dagmar, die es versteht, sich unter den Kollegen klug und charmant zu behaupten. Wenn in einem Mikrokosmos, wie das nun einmal eine Familie ist, nur einer seinen Standort aufgibt, sind alle davon betroffen (...), doch all die kleinen Veränderungen, die sich nicht nur in Hedis Lebenseinstellung, sondern auch in der von Klaus und den Kindern vollziehen und schließlich zu einem überraschenden Ende führen, werden in diesem Buch überaus realistisch und spannend dargestellt. 

(Lesart,  Unabhängiges Journal für Literatur, Heft 2/2001)

 

(Bücher-Ecke, Rezensionen) 

 

(...) Mit ihrem Roman "Die Wassermühle" knüpft die Autorin nahtlos an frühere Erfolge an. Handlung und Szenenbeschreibungen lassen einen psychologischen Tiefgang erkennen, der von einem besonderen Einfühlungsvermögen geprägt ist. Die Aufhellung der sozialen Hintergründe weist auf gründliche Recherchen und Quellenstudien hin. Besonders bestechend kommen die Beschreibung  und Analyse des heutigen Polizeialltags zur Geltung. Ebenso erfrischend wirken die Gedanken über die zeitgenössische Literatur und Malerei, die auf profunden Kenntnissen beruhen. Im Stile eines Emile Zola ist es der Autorin gelungen, die menschlichen Konflikte unserer Zeit in einer comedie humaine eindrucksvoll darzustellen. (...)

(Polizei-Report Nr. 90, März 2001)

 

 

Polizistin schreibt Lesespaß mitten aus dem Leben gegriffen

 

Sie hat zwei pubertierende Kinder, Stress im Job als Krankenschwester und dann auch noch einen Polizeibeamten als Ehemann. Wen wundert es, dass Hedi jeden Montag Morgen eine Krise bekommt. Er hat zwei pubertierende Kinder, eine Frau, die unbedingt in eine geerbte Mühle ziehen will und einen stressigen Job bei der Polizei. Wen wundert es, dass Klaus Probleme damit hat, seine Gefühle zu artikulieren? Sie scheinen wie aus dem echten Leben gegriffen, die Romanfiguren von Nikola Hahn. 

 

Mit viel Gefühl für Sprache und Witz hat die Kriminalkommissarin Hahn ihren zweiten Roman "Die Wassermühle" geschrieben, wovon sich die Zuhörerinnen bei der Lesung am Donnerstag im "Frauentreff" überzeugen konnten. (...) Besonders reizte die Zuhörerinnen der Blick hinter die Kulissen des Polizeialltags, den Hahn in ihrem Buch gewährt. Angesichts heiterer Geschichten um eine alte Frau, die "Geister" in ihrer Wohnung von den Beamten vertreiben lässt, zweifelten die anwesenden Frauen am Wahrheitsgehalt solcher Anekdoten. Lachend konnte Hahn da nur erwidern: "Die Wirklichkeit ist noch viel schriller, als man den Zuhörern und Lesern zumuten kann." 

 

Hahn schreibt seit vielen Jahren, arbeitete auch zwei Jahre als freie Journalistin. Schon ihr erster Roman "Die Detektivin" war ein Erfolg. (...) Die Fragen nach der Lesung bezogen sich vor allem auf die Erfahrungen mit Menschen und unterschiedlichsten Situationen, die Hahn im Beruf hat. (...) Nach der Schilderung der Arbeit bei der Kripo stellte sich den Zuhörerinnen nur noch eine Frage: Wie schafft die Frau es, noch nebenbei solche Bücher zu schreiben?

(Taunus-Zeitung, 10.1.01)

 

 

(Die Wassermühle)

 

Was passiert, wenn eine Kriminalhauptkommissarin einen dicken Roman schreibt und dieser noch in einem fiktiven Dorf im Odenwald spielt? Ganz einfach: Man ist stundenlang für den Alltag unbrauchbar. Die Wassermühle ist ein Roman, der jeden mit einer Schwäche für verrückte Menschen begeistert. Wenn dann noch eine Vorliebe für alte Gemäuer, Malerei und Polizeialltag vorhanden ist, steht dem Lesevergnügen nichts mehr im Wege. (...) 

 

Nikola Hahn nimmt nicht nur die Künstler- und Galerieszene ordentlich auf´s Korn, sondern auch die Frauenromane bekommen ihr Fett weg. Denn so groß ist der Unterschied zwischen Hedwig Courths-Mahler und den heutigen Erfolgsautorinnen nicht. Überhaupt ist die Wassermühle ein Rundumschlag gegen den Zeitgeist und seine Auswüchse. Wer gern über sich selbst und seine Umwelt lacht,  amüsiert sich beim Lesen prächtig. Alle anderen seien gewarnt: Dieser Roman ist in der Tradition der Trobadora Beatriz von Irmtraud Morgner geschrieben. 

( www.odenwald-bisz.de , 12/2000) 

 

 

Trotz aller Klischees vergnügliche Lektüre

 

Das darf nicht wahr sein. Eigentlich müsste man(n) dieses Buch mit spitzen Fingern in die Hand nehmen und mit spitzer Feder ungespitzt in den Boden rammen. Schließlich strotzt die Beziehungsgeschichte um Krankenschwester Hedi und Polizisten-Ehemann Klaus nur so von klischeebeladenen Versatzstücken. Der männlichen Zunft fällt außer einem dümmlichen Grinsen und dem Griff zur Bierflasche als Problemverdunkler lange Zeit auch nicht viel ein. Und dann betritt auch noch Vivienne die Szenerie: Typ Kunststudentin im 21. Semester mit reichen Eltern, reichlich Meisen unterm schönen Pony (...) Doch genug gelästert: Der zweite Roman der 37jährigen hessischen Kriminalhauptkommissarin Nikola Hahn aus Offenbach, die mit dem historischen Krimi "Die Detektivin" ihr Debüt gab, ist allerbeste Unterhaltungsliteratur. Die Dialoge und Alltagsszenarien sind mit sicherer Hand dem Leben abgeschaut (...). "Die Wassermühle" bleibt bis zu ihrem Ende und darüber hinaus (im Epilog gibt es mitfühlende Zitate aus zahlreichen Absagen der Verlage an die Autorin) eine vergnügliche, kurzweilige Lektüre. (...)

(Wilhelmshavener Zeitung, 23.12.00) 

 

 

Hedis Ausstieg aus Familienalltag schlug bei allen ein wie eine Bombe

Nikola Hahn las im historischen Rathaus aus ihrem heiteren Roman "Die Wassermühle"

 

Schotten. Vom Job über den Supermarkt nach Hause hetzen, um das Essen noch rechtzeitig fertig zu machen; eine geputzte, aufgeräumte Wohnung im perfekten Chaos vorzufinden, weil zwei Teenager-Kinder sich gemütlich ausgebreitet haben - wer hat das nicht schon erlebt und erlitten? Kontaktfreudig und natürlich wirkt die Autorin Nikola Hahn, lebensnah und situationskomisch sind ihre Texte. (...) Auf Einladung von Elkes Buchhandlung und des Vogelsberger Kultur- und Geschichtsvereins kam sie zur Lesung ins historische Rathaus. 

 

Elke Leibner kündigte einen amüsanten Abend an und hatte nicht zu viel versprochen. Nikola Hahn, Hauptkommissarin bei der Kripo Offenbach, daneben nach Fernstudium in Belletristik und Sachliteratur immer wieder schriftstellerisch und journalistisch tätig, brachte ebenso Witziges von der Doppelbelastungs- und Generationenfront wie aus dem Polizeialltag in ihren Text ein. Dort verdient der Ehemann der "Wassermühlen"-Heldin Hedi sein Brot zwischen Turbulenzen und Tragödien. (...) So schlägt Hedis Familien-Ausstieg ein wie eine Bombe: Sie hört auf zu arbeiten und beginnt mit ihrer Freundin, der Malerin Vivienne, ein "selbstbestimmtes Leben" in einer geerbten, idyllischen Wassermühle im Odenwald. Ehemann Klaus stöhnt nicht nur unter der Hausarbeit, sondern wird auch vom Misstrauen gegen die dubiose Vivienne gequält - was wird bei ihrem unheilvollen Einfluss auf seine Frau noch herauskommen? (...) 

 

Neugierig genug machte Nikola Hahn ihre Zuhörer. Bei Fragen nach dem möglichen Ende bliebt sie absolut hart: Das muss selbst nachgelesen werden. 

(Kreis-Anzeiger Vogelsbergkreis, 11.12.00)

 

 

Nikola Hahn machte neugierig auf ihren zweiten Roman "Die Wassermühle"

 

Im Kerzenschein lag der Raum, wie ein gemütliches Wohnzimmer, in dem ein heimeliges Vorlesestündchen gehalten werden sollte. Und im Glanze ihres Erstlingsromans "Die Detektivin" - mittlerweile in der dritten Auflage und auch als Taschenbuch unterm Lesevolk - lag der zweite Roman von Nikola Hahn: "Die Wassermühle". Die in Offenbach lebende Autorin stellte ihr neues Werk im Frauentreff Wiesenbach vor, dem sie dank freundschaftlicher Beziehungen verbunden ist. (...) Den gleich als Taschenbuch bei Ullstein erschienenen Roman bezeichnet die Autorin selbst "primär als ein Buch über den Alltag". Ein Buch, das, oft genug mit einem Augenzwinkern, den ganz alltäglichen Wahnsinn von Ehe, Familie und Berufsleben aufs Korn nimmt. Und gerade diesen Aspekt, das Leben auf dem 4. Polizeirevier in Offenbach, hatte Nikola Hahn als roten Faden ihrer Lesung in Wiesenbach ausgewählt. Sie spiegelte diese Arbeit mit all ihren heiteren und auch bedrückenden Aspekten, wobei es stets ihr Anliegen ist, nicht die gängigen Klischees zu bedienen.

 

 Nun ist "Die Wassermühle" ebenso wenig ein Polizei-Roman wie sie ein Frauenroman ist, was oft - vielleicht auch der guten Vermarktbarkeit halber  - in den Besprechungen herauskehrt wird. Gleichwohl: Die Frauen spielen eine wichtige Rolle in der Erzählung. Ist es doch Hedi, Polizistengattin und Krankenschwester, die Haus und Familie verlässt, um eine alte Wassermühle im Odenwald zu beziehen und sie gemeinsam mit ihrer sehr selbstbewusst anmutenden Freundin Vivienne wieder auf Vordermann zu bringen. Dabei ist es der Autorin Nikola Hahn für ihre Frauenfiguren wichtig, zu vermitteln, dass es gilt sich gegen den Zwang zu wehren, alles sein zu müssen: hübsch, erfolgreich im Beruf, versehen mit einem tollen Haus und allerbesten hausfraulichen Fähigkeiten ... Eben den Zwang, ein Superweib sein zu müssen. (...) Die rund 30 Zuhörerinnen im alten Wiesenbacher Bürgerhaus genossen die Kostproben voll gespannter Neugier und mit sichtbarem Vergnügen. 

(Hinterländer Anzeiger, 2.12.00)

 

 

Nikola Hahn: Die Wassermühle

 

Hedi Winterfeldt hat die Nase voll: Die Arbeit als Krankenschwester in den Offenbacher Städtischen Kliniken, die Sorge für den Haushalt, die halbwüchsigen Kinder und den Polizisten-Ehemann Klaus. Das wird ihr besonders deutlich, als sie ihre alte Schulkameradin Vivienne wiedertrifft, die als Künstlerin ein aufregendes Leben in der Frankfurter High Society führt. Kurz entschlossen verlässt Hedi ihre Familie und zieht mit Vivienne in die von der Tante geerbte alte Wassermühle im Odenwald. Dort kommt es dann natürlich erstens anders und zweitens als sie denkt. 

 

"Die Wassermühle" ist der neue Roman der Rödermärkerin Nikola Hahn. die Autorin ist Kriminalhauptkommissarin in Offenbach, doch im Gegensatz zu dem erfolgreichen Vorgänger "Die Detektivin" ist ihr neues Buch kein Krimi. "Die Wassermühle" ist ein Frauenroman und ist es doch wieder nicht. Denn Hedi ist nicht Model und Mutter, ist kein Superweib, das eine tolle Karriere, Kinder, den Traummann, den Haushalt und anderes spielend unter einen Hut kriegt. die Krankenschwester ist eine ganz normale Frau und ist, ebenso wie ihre schrille Freundin, auf der Suche und in ständigem Kampf mit immer neuen Schwierigkeiten. Wie sie diese meistert, ist erfrischend zu lesen. 

 

"Die Wassermühle" ist aber nicht nur das Porträt zweier gegensätzlicher Frauen. Das Buch zeichnet auch ein ironisches Bild der modernen Gesellschaft. Da ist die nur an der Oberfläche schillernde Welt der Schönen und Reichen in der Mainmetropole, vertreten durch Klaus´ Bruder, den Banker Bernd. Da ist die Kunstszene mit ihren Gerards und Jeans, die auf die Schippe genommen wird, etwa wenn Hedi die Schmierereien ihres sechsjährigen Neffen für tausende Mark an einen Sammler verkauft. Und als Gegensatz dazu fließt das Leben der Menschen in dem verschlafenen Ort Hassbach im Odenwald, wo die Wassermühle steht, mit ein. (...) Und auch die Krimifreunde, die auf eine zweite "Detektivin" gewartet haben, sollten nicht allzu enttäuscht sein. Schließlich bietet der lebendig geschilderte Alltag auf dem vierten Polizeirevier (...) noch eine gehörige Portion Kriminologie. Ein Roman voller Komik und Sarkasmus, verpackt in einen lockeren Stil - zur Entspannung nach schwererer Kost. 

(Frankfurter Rundschau, 19.10.00)

 

 

Autorin der "Detektivin" erobert mit neuem Roman das Publikum

Nikola Hahn las bei Literatur&Kunst am Torbau aus "Die Wassermühle"

 

Der Publikumszustrom zur Lesung im Hinteren Schlösschen bewies, dass Literatur und Kunst am Torbau mit der Einladung der Autorin Nikola Hahn ins Schwarze getroffen hatte. Während den Schriftstellern aus dem jeweiligen Schwerpunktland der Buchmesse vom Heusenstammer Publikum in den letzten Jahren die kalte Schulter gezeigt worden war, fand die Kriminalkommissarin aus der Nachbarstadt Offenbach große Resonanz. Kein Wunder: sie hatte sich bereits mit ihrem in Frankfurt spielenden Erstling hier vorgestellt. (...) 

 

Zwar hat die Autorin, um sich nicht auf ein Genre festzulegen, diesmal keinen Kriminalroman verfasst. Doch versteht die Erzählerin unterhaltsam zu schreiben und routiniert mit dem Publikum umzugehen. Die Midlife-Crisis der vom Alltag zermürbten berufstätigen Gattin eines ebenso gestressten Polizisten und Mutter zweier pubertierender Kinder ist ein guter Ausgangspunkt für einen wirkungsvollen Plot. (...) Obwohl die Lesung geschickt durch die Handlung bis hin zur Odenwälder Wassermühle als dem Ausgangspunkt der Verwicklungen führte, klappte die Verfasserin  das 650 Seiten starke Buch rechtzeitig zu, um die Spannung zu schüren und dem Leser die Entdeckung des Schlusses selbst zu überlassen. (...) 

 

Einen Tipp können wir nach der Lesung weitergeben: wenn Sie demnächst eine unangenehme Begegnung mit einem Offenbacher Polizisten entschärfen wollen, sprechen Sie ihn auf "Die Wassermühle" an. Den Roman der Kollegin hat jeder gelesen. 

(Stadtpost Heusenstamm, 18.10.00)

 

 

Frau Kommissar schlug wieder zu

 

Zwei Frauen, die kein Superweib sein möchten. Sie spielen die Hautrolle in Nikola Hahns neuem Buch. Mit dem Roman "Die Detektivin" hatte Nikola Hahn, im Hauptberuf Kriminalkommissarin in Offenbach, ihre Schriftstellerkarriere gestartet. Zur Buchmesse präsentiert sie "Die Wassermühle". Die Geschichte der Krankenschwester Hedi, die des tristen Alltags mit Polizisten-Ehemann Klaus und pubertierenden Kindern müde ist. als sie die alte Wassermühle einer Tante erbt, verlässt sie ihre Familie und zieht mit Schulfreundin Vivienne in die Mühle. Dort gibt es bald böse Überraschungen. 

(Bild, 16.10.00)

 

 

Geschichte voller Herz, Witz und Wahrheit

Nikola Hahn stellte ihr neues Buch "Die Wassermühle" in der Brunnen-Buchhandlung vor 

 

Bad Vilbel. Am Mittwoch stellte die Autorin Nikola Hahn in der Brunnen-Buchhandlung ihren neuen Roman "Die Wassermühle" vor. Eingebunden in Erzählungen aus ihrem täglichen Leben. las die 36-jährige Schriftstellerin Schlüsselpassagen und zog das Auditorium in ihren Bann: In einer Geschichte voller Herz, Witz und Wahrheit kann der Leser miterleben, wie das Leben der berufstätigen Ehefrau und Mutter Hedi, beeinflusst durch ihre Künstler-Freundin Vivienne, aus den Fugen gerät, um in neue Bahnen gelenkt zu werden. Ihr neuestes Werk sei ein bewusster Gegenentwurf zu den heute üblichen Frauenromanen mit ihren trendy durchgestylten Superheldinnen, sagt Hahn. (...) Genre, Intension und Sprache dieses Romans unterscheiden sich grundlegend von der "Detektivin", an deren Fortsetzung die vielseitige Autorin zurzeit arbeitet. (...)

(Wetterauer Zeitung vom 8.9.00)

 

 

Guten Morgen, Offenbach (Kommentar zum Tage)

 

Ei guude, Ihr Leut´! Frau K. empfiehlt verschärfte Werbung. Wir sollen ein Buch lobpreisen, das neben humorvoller und erfrischend unbetroffener Schilderung von Beziehungswirren viel Lokalkolorit mit Wiedererkennungswert bietet. Dazu gibt´s wunderschöne Einblicke in den Alltag der Offenbacher Polizei. Wir sind also folgsam und legen unseren Lesern Nikola Hahns "Die Wassermühle" (erschienen bei Ullstein, 650 Seiten, 16,90 DM) wärmstens ans Herz. Das literarische Redaktionsquartett hat sich für eine kleine Leseprobe aus dem Zweitling (Premiere war "Die Detektivin") der in Rödermark lebenden Kriminalhauptkommissarin entschieden. Aus dem prallen hiesigen Ordnungshüterleben gegriffen ist das Gespräch im fiktiven vierten Revier. Es dreht sich um sehr realen Radau an den Städtischen Kliniken:

 

"Also, das hier wird unser Dienststellenleiter sicherlich nicht durchgehen lassen", sagte Michael.

"Was denn?" fragte Dagmar mit rotem Kopf.

Er deutete auf eine Stelle in dem Bericht: "Das darf man nicht mal sagen, und schreiben schon gar nicht."

"Herrje! Ich habe dreimal nachgefragt. Nix Sinti. Nix Roma. Zigan! Was soll ich machen, wenn die sich selber Zigeuner nennt?"

"Mem schreiben", sagte Klaus.

"Wie bitte?"

"Mobile ethnische Minderheit", sagte Michael.

"Das ist doch lächerlich!"

Michael grinste. "Aber politically very correct."

"Wenn dir Mem nicht gefällt, kannst du auch was anderes kreieren", sagte Klaus. 

"Zum Beispiel?"

"Wie wär´s mit: Angehörige einer Gruppe von Personen, von denen das Volkslied behauptet, ihr Leben sei lustig? Das stand jedenfalls vorige Woche im Pressebericht."

 

Die Offenbacher Kommissarin Hahn hat sich mit ihrem Buch das lange Zitat verdient. Und das liegt keineswegs daran, dass wir uns revanchieren wollen. Ausnehmend nett finden wir´s trotzdem, dass die Schriftstellerin ihre Hauptfiguren regelmäßig eine ausdrückliche Zeitung lesen lässt, deren Namen unseren Lesern nicht unbekannt ist.

(Thomas Kirstein, Offenbach-Post, 8.9.00)

 

 

Offenbacher Mühe, Odenwälder Mühle 

 

"Könnten Sie nicht wieder was Historisches liefern ...?" fragte der Verlag an. Das kriegt er auch - aber erst beim nächsten Mal. Einstweilen hatte Nikola Hahn, mit dem Historien-Krimi "Die Detektivin" bekannt geworden, Lust auf etwas völlig anderes. Das Ergebnis liegt nun in den Buchläden: "Die Wassermühle" ist, den mittlerweile vergriffenen Band "Baumgesicht" mitgerechnet, die dritte Publikation der in Rödermark-Urberach lebenden, im Offenbacher Polizeipräsidium arbeitenden Kriminalhauptkommissarin.  (...) 

 

"Mitten aus dem Leben gegriffen" nennt Hahn (36) die Geschichte. Und wo pulsiert das stärker als in Offenbach? Die Lederstadt, mit echten Orten und realen Straßennamen, ist ein Schauplatz; der Odenwald mit dem fiktiven Dorf Hassbach und einer frei erfundenen Mühle der andere. "Der Grundton ist humorvoll, die Absicht kritisch", charakterisiert Nikola Hahn ihren Anspruch. Nach der historisierenden Sprache der "Detektivin" drückt sie sich nun ganz zeitgemäß aus. "Ich musste einfach etwas Neues machen, möchte nicht festgelegt werden."  (...) Ihre 16 Jahre Berufserfahrung sind dem Roman anzumerken. Diese Schriftstellerin kennt ihr Milieu. Das gilt für die Schilderung der Polizeiarbeit - den Kampf mit unzureichender Software, den Umgangston unter Kollegen, die Probleme weiblicher Beamter. Das gilt für die Schauplätze (...) Das gilt für die bildende Kunst, die breiten Raum einnimmt - kenntnisreiche Zitate schlauer Leute machen´s  möglich. Und das gilt für die Rolle der Frau -  mit Seitenhieben auf die Literatur einer modernen Hedwig Courths-Mahler, die hier "Verena Kind" und deren Megaseller "Das Wahnsinnsweib" heißt, wird nicht gespart. (...)

(Offenbach-Post vom 15.8.00)

 

  

Seit der Veröffentlichung ihres historischen Romans "Die Detektivin" folgt Kriminalhauptkommissarin Nikola Hahn auch literarischen Spuren

 

Authentisches aus ihrem Dienstleben bei der Offenbacher Polizei hat die schreibende Kriminalhauptkommissarin Nikola Hahn in ihrem neuen Roman "Die Wassermühle" eingearbeitet. So finden sich dort die eine oder andere Stilblüte aus Polizeiprotokollen oder Erlebnisse von Ordnungshütern und Bürgern. Nach ihrem historischen Roman "Die Detektivin", der im Frankfurt des 19. Jahrhunderts angesiedelt ist, spielt die Handlung des neuen Werks in der Gegenwart. Ihr Buch "über den Kampf zweier ungleicher Frauen für die Freiheit, eben kein Superweib sein zu müssen", stellt die 1963 geborene Autorin am Donnerstag um 20 Uhr in der Offenbacher Stadtbibliothek vor.

(Frankfurter Allgemeine Zeitung, 14.8.00)

 

Superweib im Odenwald

 

Die Krankenschwester Hedi Winterfeldt ist als Mutter und als Frau eines Polizisten kein Superweib, sondern ein einziges Nervenbündel. Sie beschließt, ihren Alltag gründlich umzukrempeln. Mit einer Freundin zieht sie aufs Land und läßt ihren Mann und ihre zwei Kinder in der Stadt zurück. "Die Wassermühle" von Nikola Hahn ist ein Roman für Frauen, die von Superweibern die Nase voll haben und dennoch nicht auf Unterhaltung verzichten wollen.

( buchreport, 1.8.00)

 

 

Gedankensplitter

 

Autorin Nikola Hahn hat eine Geschichte voller Herz, Witz und Wahrheit geschrieben.

Frau mit Herz

 

Das Strickmuster der "Wassermühle" ist allzu verdächtig. Gute Nacht! 

Thüringer Allgemeine

 

"Die Wassermühle", Nikola Hahns zweiter Krimi ... Wieder wurden Realität und Fantasie vereint.

Frankfurter Neue Presse

 

Ein teilweise sarkastisches Werk, mit dem Hahn ausdrücken möchte, dass jeder so leben soll, wie er sich fühlt und nicht irgendeinem Zeitgeist hinterher eilen soll.

Frankfurter Rundschau (13.10.00)

 

"Die Wassermühle" wird nicht die Welt verändern. Aber beim nächsten Anfall von Liebeskummer wird er seine wohltuende Unterhaltungswirkung mit Sicherheit entfalten.

Strandgut, Frankfurt

 

Ob Bereitschaft am Flughafen, unterwegs im Streifenwagen, Protokollaufnahme in der Polizeistube oder Ermittlungen vor Ort - die Autorin hat selbst schon die ganze Bandbreite erlebt und schafft es, ungewöhnliche Einblicke in den Polizistenalltag zu gewähren.

Dreieich-Spiegel

 

Wer schon immer mal wissen wollte, wie es in bundesdeutschen Polizeistuben zugeht, hier wird er oder sie fündig. 

Bücherpunsch

 

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