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Frankfurter
Zeitung und Handelsblatt In der ganzen Stadt wird von nichts anderem als von dem Raubmord auf der Zeil gesprochen. Im Familienkreis, auf der Straße, in den Wirtschaften, in der Trambahn, überall, wo sich Menschen zusammenfinden (...) ist von dem entsetzlichen Ereignis die Rede. (...) Wie weit die polizeiliche Tätigkeit gediehen ist, vermögen wir nicht zu sagen. Es ist ja begreiflich, daß eine solche Untersuchung nicht in der vollen Öffentlichkeit vorgenommen werden kann, da sonst die Täter leicht gewarnt werden. Wir glauben aber nicht, daß es das Richtige ist - wie es in diesem Fall geschieht, daß die Polizei der Presse nur wenige oder gar keine Mitteilungen macht. Nicht so schweigsam und nicht so zugeknöpft! Die Presse repräsentiert immer noch eine stärkere Großmacht als die Polizei, wenn diese auch eine noch so ernste Amtsmiene aufsetzt und damit versichern will, daß sie alles und noch einiges andere zuwege bringt. (Die Farbe von Kristall, S. 103)
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