Sie verließen den Stall und gingen zum Fechtboden. Durch die offene Tür sah Victoria Flora feixen. Vor ihr stand Benno und schwang einen Degen. Als er seinen Herrn hereinkommen sah, erstarrte er mitten in der Bewegung.

 

"Benno sagt, du kannst mit dem Degen zaubern", sagte Flora mit leuchtenden Augen.

 

Hopf grinste. "Allerdings." Er nahm dem Jungen die Waffe ab und hieb ihm die Mütze vom Kopf. (...) "Was erzählst du wieder für Märchen?"

 

"Nun ... nichts, gnädiger Herr."

 

"Benno sagt, daß du der beste Fechter auf der ganzen Welt bist! Und daß du einen Apfel auf der Kehle von Briddy spalten kannst, ohne daß ihr ein einziges Härchen gekrümmt wird." Flora setzte sich auf einen Stuhl und legte ihren Kopf in den Nacken. "Zeigst du es mir?" (...)

 

"Guten Tag, Herr Hopf!"

 

Victoria fuhr herum und starrte zur Tür. "Richard? Was tust du denn hier?" (...) Sie sah ihm an, wie sehr er versuchte, sich unter Kontrolle zu halten und wollte gehen, aber Hopf stellte sich ihr in den Weg.

 

"Ihre Frau ist mein Gast, Kommissar. Sie darf ruhig hören, was Sie mir zu sagen haben."

 

(Die Farbe von Kristall, S. 320)

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