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Internationale
Kontakte durch Brieffreundschaften - weltweit Brieffreunde finden
Seit
ich 1986 Repräsentantin von IPF Deutschland wurde, bekam - und bekomme -
ich regelmäßig Post von Menschen aller Altersstufen, die Mitglied werden wollen
oder mir nach Ende der Mitgliedschaft über ihre Erfahrungen berichten. Diese zum
Teil sehr persönlich gehaltenen Briefe füllen mittlerweile einen dicken Ordner.
Einen Querschnitt daraus möchte ich hier vorstellen. Wenn
Sie sich für einen Beitritt zu den International Penfriends interessieren,
empfehle ich Ihnen sehr, diese unmittelbaren
Erfahrungen anderer Mitglieder zu lesen, um IPF kennenzulernen.
Die Briefe und Mails geben Ihnen einen Einblick nicht nur in meine
Arbeit, sondern auch in das, was die International Penfriends leisten können und
wo unsere Grenzen
liegen.
Im Interesse der Absender
veröffentliche ich nur den Vornamen. Die Briefe sind nach Jahren
geordnet. Briefe ohne Datumsangabe waren undatiert. Da die Zusendungen zuweilen
recht lang sind und auch Persönliches enthalten, sind sie z. T. gekürzt
wiedergegeben. Kürzungen sind
durch (...) gekennzeichnet. Bei Fragen von allgemeinem Interesse gebe
ich entsprechende Erläuterungen. Wenn Sie nicht alles lesen wollen,
können Sie jederzeit durch einen Klick
auf zurück
hierher zurück oder aber durch einen Klick auf das Symbol:

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Hier eine Übersicht über die Jahrgänge der
Briefe:
Das Neueste zuerst: Briefe ab 2006
Briefe aus 2007
Briefe aus 2006
Von den Anfängen bis 2002
Briefe aus 1988
Briefe aus 1989
Briefe aus 1990
Briefe aus 1991
Briefe aus 1992
Briefe aus 1993
Briefe aus 1994
Briefe aus 1995
Briefe aus 1996
Briefe aus 1997
Briefe aus 1998
Briefe aus 1999
Briefe aus 2000
Briefe aus 2001
Briefe aus 2002
Briefe
aus 2007

Liebe Nicola Hahn,
(...) Ich bewundere Sie,
wie Sie neben allen Ihren beruflichen Verpflichtungen
und Hobbies noch die Zeit
finden, sich um die IPF Mitglieder zu
kümmern;
ich könnte mir keine bessere Betreuung vorstellen. Vielen Dank. Ich
wollte
dies Ihnen schon viel früher
schreiben, aber im letzten Halbjahr hatte ich ganz
viel zu tun – neben meinen
Prüfungen habe ich mir eine
Arbeitsstelle gesucht.
Diese habe ich jetzt im August aufgenommen.
(...)
IPF-Mitglied bin ich
geworden, weil ich einerseits meine Sprachkenntnisse
verbessern wollte und
andererseits weltweit Brieffreunde
haben wollte.
Ich habe ungefähr die
Hälfte angeschrieben und mir haben zwei Personen
geantwortet. Ich wurde von drei
Personen angeschrieben, die nicht
auf der
Liste waren. Dauerhaft sind zwei Brieffreundschaften entstanden. Mit der
Anzahl der Brieffreunde bin ich
zufrieden. (...) Ich finde es gut, dass Sie
weitere Adressen der Liste beifügen,
so bekommt man auch Brieffreund-
schaften aus
Deutschland. Ich wurde durch Spot light, der englischen Zeit-
schrift, aufmerksam.
(...)
Ich wünsche für die
Zukunft alles Gute und ich freue mich schon sehr auf
weitere
Brieffreundschaften.
Ihre Ingrid
im August 2007
Guten Morgen
Nikola,
(... Zu den Adressen auf der Liste:) Frankreich und England waren
wirklich reichlich vertreten.
Es lief auch zuerst gut mit einer
Französin und einer Engländerin, die anderen haben erst
gar nicht geantwortet.
Doch dann musste die Engländerin aus
Krankheitsgründen mit dem
Schreiben aufhören. Sowas ist natürlich vorher nicht
kalkulierbar und ich hoffe vor allem,
dass
sie wieder gesund wird.
Die Französin hat
dann irgendwann ohne Grund nicht mehr geschrieben. Auch das kann
passieren. Nur
wenn die "Ausbeute" eh schon sehr
mager ist, fällt sowas natürlich für mich
persönlich ins Gewicht. Ich hatte Dir
ja geschrieben, dass ich drei Adressen aus
Australien
und je drei aus den USA bekommen hatte, obwohl die nicht zu meinen
Wunschländern zählten.
Dort habe ich
nämlich schon seit Jahren nette Kontakte. Es tut mir Leid für die Leute, die ich
auf der Liste stehen habe, aber wenn ich
jemanden anschreibe, dann habe ich auch ernsthaftes
Interesse.
Na ja, aber mir
erging es nicht anders, schließlich hat mich auch nur eine Frau angeschrieben
und da passte es absolut nicht. Ich weiß, es ist
schwierig und letztendlich liegt es immer an den
Menschen selber, die hinter den
Adressen stecken. Es hat mich halt
nur enttäuscht wie wenige
Leute antworten oder wie oberflächlich die meisten
dann doch sind.
In Erinnerung ist
mir da noch eine Dame aus meiner letzten IPF Mitgliedschaft, die über 70
Briefkontakte hatte und da langte der Inhalt für
drei Sätze übers Wetter. Die Vorstellungen und
Ansprüche an eine
Brieffreundschaft sind halt sehr unterschiedlich.
Meine Erwartungen
waren da wohl zu hoch.
Aber ich möchte
nicht negativ abschließen, sondern Dir sagen, dass der Zusatzkontakt, den Du
mir
aus Dänemark vermittelt hast wirklich
schön ist. Die Frau ist zwar mehr als 10 Jahre älter als
ich, aber im Kopf
jünger als so mancher junge Erwachsene. Wir schreiben
ellenlange Briefe,
tauschen Fotos von Reisen und sind beide zufrieden! Und da
ist mir ehrlich gesagt ein guter
Kontakt lieber,
als 10, die nur übers Wetter zu schreiben vermögen.
Es ist halt nur
so, wenn man Geld für eine Vermittlung bezahlt, hofft man oder hoffe ich, dass
wenigstens meine Wunschländer und die Interessen
einigermaßen berücksichtigt werden.*)
So fielen halt
gleich 6 Adressen raus.**) Wenn dann Leute
nicht antworten oder man doch
nicht zusammen passt, dann ist es halt Schicksal, da
kann IPF dann nun wirklich nichts für.
Nochmal vielen
Dank für Deine Mühe, die ich zu schätzen weiß. Die Zweifel am System
IPF
bleiben. Vielleicht verspricht die Werbung zu viel?
***)
Einen schönen
Spätsommer wünscht Dir
Heike
im August 2007

*)
Das wird auch versucht. Allerdings gibt es hin und wieder Probleme mit der
Vermittlung in bestimmte Länder, leider auch in solche, von denen man es auf
Anhieb nicht vermuten würde, z. B. Spanien, Südamerika oder Skandinavien. Die
Gründe liegen vor allem in den Sprachkenntnissen: Leider ist Deutsch als
Fremdsprache unter den IPF-Mitgliedern nicht allzu üppig vertreten; hinzu kommt,
dass manche Länder gerade von Deutschen sehr oft nachgefragt werden (z.B. aus
Skandinavien), dass aber natürlich nicht jeder, der aus Schweden oder Norwegen
zu IPF kommt, auch Brieffreunde aus Deutschland möchte.
Im Fall von Spanien fehlt IPF seit
Jahren ein Repräsentant, der vor Ort Mitglieder wirbt, so dass die Zahl der
Mitglieder hier nur gering ist. Leider! Und was Südamerika angeht: Hier haben
Mitglieder, die Spanisch oder Portugiesisch sprechen, die besten Chancen.
**)
Wir bitten alle Mitglieder,
möglichst an alle vermittelten Brieffreunde zu schreiben, auch wenn es
vielleicht auf den ersten Blick nicht DAS Wunschland ist. Ich bekomme des
öfteren Briefe von Mitgliedern, für die diese "ungewollten" Kontakte im
nachhinein die wertvollsten waren. Also: Probieren geht über studieren ...
***)
Das System von IPF, keine
Einzeladressen, sondern Adressenlisten zu vermitteln, mag nicht ideal sein, aber
was Besseres ist uns leider nicht eingefallen ;) . Es hat sich einfach über die
Jahre als das - mit allen Einschränkungen - erfolgreichste System erwiesen.
Und was die Werbung angeht: Hm ...
was soll ich noch sagen, außer den ausführlichen Beschreibungen, Infos
und Hinweisen, die ich auf meiner Site oder auch in den Postformularen zum
besten gebe?
Leider lesen nicht alle, die IPF
beitreten die gesamten Infos ... Denn da steht u.a. drin, dass Leuten, die nur
in bestimmten Ländern Kontakte wollen und nichts anderes akzeptieren, besser
nicht Mitglied werden.
Außerdem versuche ich durch die
Veröffentlichung unterschiedlichster Erfahrungen zu zeigen, wie IPF von den
Mitgliedern bewertet wird.
Also nochmals die Bitte, damit es
erst gar nicht zu Missverständnissen oder Enttäuschungen kommt: LESEN SIE bitte
alle Infos aufmerksam und fragen Sie (nach dem Lesen!), wenn noch Fragen
offen sind!
zurück
Hallo Nikola,
als ich Mitte der 80er IPF beitrat, wurde ich mit Ailsa aus
Crawley, England sehr gute Freundin.
Jahrelang wechselten wir monatlich mehrere
Briefe auf sehr intellektueller Basis. Sehr privates
war für sie tabu, aber
unsere Sympathie war dennoch riesengroß. bis sie plötzlich sehr private
Offenbarungen machte und dann brach der Kontakt ab.
Es muß wohl Mitte der 90er gewesen sein, dass ich sie
anrief und mal fragte wie es geht und
ob sie noch Interesse an UNS hat. Leider
hatte sie zuviel zu tun!
Letzte Woche traf mich der Schlag. Es war genau so wie ich
jetzt berichte. Am Sonntag döste
ich auf dem Sofa und Ailsa schoß mir ins Gehirn
und ich nahm mir vor, nächste Woche suchst
du sie im Telefonbuch. Habe aber
nichts gefunden. Mittwochs erhalte ich ein E-Mail von Ailsa M.
und hätte es fast
gelöscht, nahm aber noch den seltenen Namen Ailsa und den Betreff "Freundin
aus
ehemaliger Zeit" wahr. Bekam sie auf unerklärliche Weise am Wochenanfang das
extreme
Bedürfnis nach mir, suchte und fand meine E-Mail-Adresse. Nun wohnt sie
in Schottland und sitzt
auch so alleine da wie ich. Man hat seine Arbeit, doch
es fehlt der intellektuelle Austausch.
Man hat zuvielerlebt um unverzagt durchs
Leben gehen zu können und ich wünsche mir sehr, dass
wir einen guten neuen Start
haben.
Es gibt Dinge zwischen Himmel und Erde, die gibt es
einfach, da braucht man nicht zu diskutieren.
Schau, welche tollen Menschen man durch IPF kennen lernen
kann. Das ist kein Witz, wenn IPF
sagt, der beste Freund kann am anderen Ende
der Welt sitzen. Als mein Mann bei einem Arbeitsunfall
(Verpuffung) ums Leben
kam, rannten alle weg. Es war zu grauselig für sie. Die Ausländer aber
riefen
mich wöchentlich an. Und ich kümmerte mich auch um eine englische Freundin, als
deren Sohn
starb. Betty aus Ohio und ich sind seit 15 Jahren ganz dick
miteinander und Nancy aus Holland.
Es ist schon wahr, mit den meisten Leuten wechselt man zwei
drei Briefe und dann hört man
nichts mehr. Das Hobby gefällt nicht. Ich gab nie auf und es hat sich
gelohnt. Ein ganz besonderer
Mensch ist fast auf jeder Liste und das ist ein
wertvoller Schatz.
Ich entschuldige mich für viel BlaBla*)
und wünsche Dir herzlichst alles Gute.
liebe Grüße von Angelika
am 7. Juni 2007

*)
Von
wegen BlaBla! Dein Brief, liebe Angelika, habe ich mit großer Freude gelesen,
denn er zeigt, welche Bedeutung der "altmodische Geselle" Brief auch im
Zeitalter von PC und Internet hat - auch wenn wer mit eMail und Telefon
verbunden wird.
Liebe Nikola,
Auch wenn die aktuellen Brieffreundschaften jetzt wieder für eine Weile ausreichend sind,
werde ich bestimmt in den nächsten Jahren mal wieder IPF-Mitglied.
Ich freue mich auch weiterhin, von Dir zu hören und werde mir auch Deine Seite vormerken.
Ich danke Dir persönlich sehr für deine langjährige Arbeit für IPF. Mach weiter so!
Ich finde, dass du es wirklich schaffst, IPF ein Gesicht zu geben, über die trockenen Adresslisten
hinaus, und
dass du eine angenehme Atmosphäre schaffst, damit sich Mitglieder noch mehr
untereinander kontaktieren.
Vielen Dank, Nikola!
Herzliche Grüße aus Dresden,
Juliane.
am 10. Mai 2007
Hallo Nikola,
(...) gerne verlängere ich meine
Brieffreundschaft um ein weiteres Jahr!! Habe gleich den
Mitgliedsbeitrag überwiesen.
Meine Brieffreundin aus Kanada, mit der ich nun
seit 1 Jahr regelmäßig korrespondiere,
hat mich in den Ferien zu sich eingeladen. (...)
Außerdem möchte ich noch ein großes Lob an dich
aussprechen, ich finde es sehr schön,
dass sich in der heutigen Zeit, noch jemand die Zeit für
andere nimmt!!!!
Vielen, Vielen, Vielen DANK dafür!!!!!
Liebe Grüße Veronika
am 6. April 2007
Hallo Nikola,
(...) Aus den
Adressenlisten haben sich 5 intensivere Freundschaften
(USA, Schweiz, GB,
Australien, Tschechien) entwickelt.
Ich finde es gut, dass Du die Adressen auch innerhalb Deutschlands
versendest.
Somit habe ich eine sehr
interessante Brieffreundschaft zusätzlich
geschlossen.
Ich habe mich nochmals für ein Jahr bei IPF angemeldet.
Vielen Dank für Deine Arbeit bei IPF.
Alles Gute Sabine.
am 30.3.07
Hallo Nikola,
Zunächst ganz kurz eine Rückmeldung für dich, auch wenn ich noch nicht
lang genug dabei bin um echte Ergebnisse sagen zu können.
Dieses Wochenende habe ich meine ganze Liste "abgearbeitet" (seit
Januar), also jedem auf der offiziellen Liste geschrieben.
Von den ersten 9 haben mir 7 geantwortet, von einer Französin habe ich
bereits den 2. Brief bekommen (und ich hoffe, dass sich daraus eine gute
Brieffreundschaft entwickelt, da wir einiges gemeinsam haben, bzw. sie
sehr interessant ist).
Viele Grüße Manuela
Februar 2007
Ni hao aus Shanghai, liebe Nikola!
Auf diesem Weg möchte ich mich einfach mal für deine tolle
Arbeit
bedanken! Shanghai scheint für viele ein "attraktiver
Brieffreundschaftsstandort" zu sein ;-) - im Moment trudelt
fast
jeden Tag ein Brief bei mir ein ... wie schön!!!
ch arbeite also derzeit meine Liste ab und beantworte
gleichzeitig
fleißig die erhaltenen Briefe. Ich hatte schon ganz
vergessen, wie
viel Spaß das macht und was für eine Bereicherung die
eigenen Ideen
und Ansichten dadurch erfahren! Dafür bleibe ich gerne auch
einmal zu
einer "Nachtschicht" wach ;-).
Hoffentlich werden mir einige der Brieffreundschaften
endlich einmal
etwas länger erhalten bleiben!
So, das soll's gewesen sein.
Bis demnächst ...
Liebe Grüße
IRINA
im Februar 2007
Liebe
Nikola,
(...)
Übrigens habe ich
diese Woche die erste Zuschrift von einem
IPF-Mitglied bekommen, das meine Adresse auf
seiner Liste hatte.
Ein Franzose der Deutsch lernt und in Deutsch schreiben möchte.
Das war
eine schöne Überraschung.
Und außerdem habe ich von
meiner Liste von Dir mittlerweile schon
3 Lieblingsbrieffreunde - Karl aus USA, Yeshaya aus
Israel und
Björg aus Island. Von allen habe ich mittlerweile schon 3 Briefe
bekommen und der
Kontakt funktioniert super.
Liebe Grüße
Ilona
nochmals Ilona am
21.2.07
Liebe Nikola,
vielen Dank für
Ihre nette Mail. Und auch vielen Dank dafür, dass
Sie sich so herzlich um Ihre IPF-Mitglieder kümmern, was sicher
nicht so einfach ist. Das habe ich ja auch an mir selbst gemerkt.
(...)
Von meiner
Liste, die ich vor Weihnachten erhielt und auch von der Mail,
die Sie mir mit
zusätzlichen Adressen zugeschickt haben, habe ich jetzt
innerhalb der letzten 5
Wochen 9 Antworten erhalten. Außer diesen
beiden erhielt ich noch 7 weitere Antworten aus Frankreich, Italien,
Schweiz,
Schweden, USA, Island und Israel. Über die beiden letzteren
Antworten war ich
sehr glücklich, da dies meine ausgesprochenen Wunsch-
länder waren. Dies waren
alles sehr nette und sympathische Briefe und
ich habe alle auch wieder beantwortet und hoffe, dass sich mit
der Zeit sehr nette Freundschaften
entwickeln.
Der Altersdurchschnitt reicht zwar bei diesen 7 Personen auch von
10
Jahren jünger bis zu 15 Jahren älter als ich selbst*), aber wenn
die Sympathie da
ist, ist das ja auch nicht mehr so dramatisch.
Außerdem noch
eine ganz nette Geschichte über den Brief aus Israel.
Sie hatten mir die
Postfachadresse von einem Dan C. dort gegeben.
Letzte Woche erhielt ich nun eine
Antwort von einem Yeshaya P.
unter der gleichen Postfachadresse. Yeshaya ist ein
Jugendfreund
von Dan und teilte mir mit, dass Dan keine weiteren Brieffreunde
mehr wollte, (und) es Yeshaya überlassen (hat), auf die Briefe von
IPF-Mitgliedern zu antworten. Und so habe ich jetzt doch einen
Brieffreund aus
Israel, wenn es auch ein anderer ist als zuerst
angenommen.
**)
Nochmals vielen
Dank für Ihre nette Antwort und die Adresse
von Keith R. Allerdings habe (ich)
von ihm noch nichts gehört.
Aber bekanntlicherweise schreiben ja auch nicht alle
Leute
zurück.
***)
Liebe Grüße
sendet Ihnen
Ilona
am
5.2.2007

*) Die
vermittelten Brieffreunde sind in der "gleichen Altersgruppe", d.h. je nach
Alter wird die Grenze etwas weiter oder enger gezogen. Manchmal hängt es auch
damit zusammen, wie viele Brieffreunde in einem gewünschten Land überhaupt
vorhanden sind.
Sollte es allerdings vorkommen, dass die
Altersspanne zu groß ist, bitte unbedingt melden - leider ist schon vorgekommen,
dass bei der Vermittlung ein Fehler passiert ist - den IPF dann
selbstverständlich korrigiert!!
**) Anmerkung: Natürlich ist es NICHT im
Sinne von IPF, Adressen an Dritte weiterzugeben, und die Regel sollte sein, dass
man, wenn man keine weiteren Brieffreunde mehr möchte, mir oder der Zentrale
Bescheid gibt, damit die Vermittlung gestoppt wird. Aber wenn es so gut ausgeht
wie hier, drücken wir natürlich ein Auge zu :)
***)
Ja, leider ist es so, dass nicht alle
vermittelten Briefpartner tatsächlich an alle Leute auf ihrer Liste schreiben.
Deshalb vermitteln wir möglichst viele Adressen, so dass die Chance, nach Ablauf
der Mitgliedschaft eine ausreichende Zahl an Brieffreunden zu haben, doch
gegeben ist.
zurück
Briefe
aus 2006
Liebe
Nikola,
kurz
vor den Feiertagen möchte ich mich einmal von Herzen bedanken für Deine
Vermittlung von Brieffreunden.
Seit
zwei Jahren bin ich nun Mitglied bei IPF und nach anfänglichen Schwierigkeiten,
denn von der ersten Liste sind mir nicht mehr als zwei Brieffreundinnen
geblieben, bin ich inzwischen sehr glücklich mit meinen brieflichen Kontakten
in die ganze Welt. Dafür brauchte es natürlich viel Geduld – meine schwache
Seite! Eine Brieffreundschaft braucht Zeit, sich zu entwickeln und ich habe vor
allem gelernt, dass es immer ein paar Briefe braucht, um wirklich beurteilen zu
können, ob „die Chemie stimmt“. Wenn man diese Geduld aufbringt, wird man
aber reichlich belohnt. Dann werden anonyme Schreiberinnen zu wirklichen (Brief)Freundinnen.
Ich
arbeite im Schichtdienst und muss viel freie Zeit allein verbringen, weil ich
oft arbeite, wenn andere frei haben und umgekehrt frei habe, wenn andere
arbeiten. Aber durch die Möglichkeit, per Brief Menschen zu „treffen“, hat
meine Freizeit eine ganz neue Qualität gewonnen. Nichts ist schöner, als nach
der Arbeit nach Hause zu kommen und im Briefkasten bunte Briefe aus
verschiedenen Ländern zu finden. Meistens noch so richtig altmodisch von Hand
geschrieben, manchmal auch auf dem Computer getippt, aber immer sehr persönlich
und mit jedem Brief erschließt sich eine zunächst fremde Welt immer
deutlicher. Das sind wunderbare Erfahrungen. Dabei ist die Intensität der
Kontakte sehr unterschiedlich. Ich habe Brieffreundinnen, die meine Briefe
umgehend beantworten und andere, die alle vier bis sechs Wochen schreiben.
Eigentlich ist das egal, denn man kann sich gut auf den jeweiligen Rhythmus
einstellen.
Natürlich
sind da immer noch die Kontakte, die nach ein paar Briefen wieder einschlafen,
aber das ist, denke ich, auch normal, denn man hat sich nicht mit jedermann/jederfrau
gleich viel zu sagen. Und schließlich gibt es immer wieder die Möglichkeit,
die Mitgliedschaft zu erneuern. Aber es passieren auch manchmal unerwartete
Dinge. Vor ein paar Tagen bekam ich eine Weihnachtskarte aus Italien von einer
Brieffreundin, von der ich irgendwann Anfang des Jahres den letzten Brief
erhielt. Als sie meinen Brief letzten nicht mehr beantwortete, dachte ich, dass
sie – aus welchen Gründen auch immer – nicht weiterschreiben wollte. Nun
bekomme ich auf einmal eine Karte von ihr. Ich habe sie natürlich beantwortet
und dabei auch gefragt, ob sie damals nicht mehr schreiben wollte oder konnte
– oder ob vielleicht mein oder ihr Brief verlorengegangen ist. Das kann natürlich
auch passieren, wenn auch zum Glück sehr selten. Ich bin gespannt, was hier nun
der Fall gewesen ist, aber daraus habe ich auch gelernt, dass ich in Zukunft,
wenn mal eine Antwort ausbleibt, zur Sicherheit noch einmal nachfrage, denn es wäre
ja schade, wenn ein Kontakt zusammenbricht, nur weil die Post mal
verlorengegangen ist.
Aber
ich will Dich jetzt kurz vor den Feiertagen gar nicht weiter aufhalten. Ich
wollte Dir eigentlich nur „Danke“ sagen für Deine Arbeit, die mir so viel
Freude bereitet.
Ich
wünsche Dir und Deiner Familie ein frohes Weihnachtsfest und ein glückliches,
friedliches und vor allem gesundes 2007 (und mir und allen anderen Lesern, die
darauf warten, wünsche ich natürlich, dass Du bald Deinen neuen Roman fertig
hast!).
Herzliche
Grüße
Gabi per Mail, Dezember 2006
zurück
Hallo Nikola,
vielen Dank für die Adressliste. Es ist alles gut angekommen und etliche
Briefe sind schon verschickt. Nun warte ich gespannt auf die Antworten. Es
waren ja sehr interessante Adressen dabei!!!
Wenn Du mich fragst, so ein netter, persönlicher Brief ist tausendmal
schöner als eine e-mail (auch wenn man länger warten muss :)). Vielleicht
klappt es ja diesmal, dass mich auch mal jemand anschreibt, der nicht auf
der Liste steht.
Während meiner früheren Mitgliedschaften habe ich sehr interessante Menschen
kennengelernt (von Faröer bis hin nach Saint Lucia ...). Ich habe noch
alle Briefe vom aller ersten an ... Meine Lust am Schreiben fing übrigens
in der 5. Klasse an. Durch die Schule habe ich eine Brieffreundin aus der
damaligen Sowjetunion vermittelt bekommen. Die erste Worte Russisch
...
(...)
PS: Ich habe auf deiner Internetseite ein wenig gestöbert. Der Briefwechsel
mit der älteren Dame aus Spanien (?) ist so was von niedlich!
Sandy per Mail, Februar 2006

Die
alte Dame ist leider mittlerweile gestorben. Aber durch ihre
Briefe lebt sie für mich weiter ...
Liebe
Nikola,
wie geht es Dir?
Immer mal wieder über die Jahre werde ich Mitglied bei IPF, so scheint es.
Nach meiner letzten Studienphase mit enorm viel Arbeit und nebenbei 4
ehrenamtlichen
Projekten bin ich nun im Arbeitsleben angekommen.
Zweimal bin ich umgezogen in den letzten zwei Jahren, und beim Kistenauspacken
in der neuen Wohnung habe ich nun all die schönen Briefe von meinen IPF-
Brieffreunden wiedergefunden und gleich angefangen, ihnen wieder zu schreiben.
Verstärkt wurde das ganze eigentlich dadurch, dass ich beruflich jetzt
jede Woche unterwegs bin und sehr selten zu Hause. Da ich unterwegs schlecht
an E-Mails herankomme und man deutlich weniger telefoniert als am Feierabend
zu Hause, fing ich an, Freunden, die lange nichts mehr von mir hörten, viele
Postkarten aus den jeweiligen Orten zu schreiben, in denen ich gerade war.
So lernten meine Familie und Freunde manche Orte erst überhaupt kennen.
In einer Woche hatte ich sogar mein Handy vergessen. So völlig abgeschnitten
von der Welt irgendwo mit wenig Ablenkung zum Feierabend, begann ich wieder
Briefe zu schreiben.
Durch die viele Arbeit waren alle Briefe - egal ob die an private Freunde und
Verwandte oder die internationalen Brieffreunde - sehr lange liegengeblieben
und damit die Brieffreundschaften ein bisschen eingeschlafen. Trotzdem bin
ich mir bei einigen Brieffreunden sogar sicher, dass sie mir wieder schreiben
werden.
Über Jahre schien es so, dass die Zeit immer gerade mal für ein paar
E-Mails reicht. (...)
Jetzt habe ich wieder Lust, die lange schmerzlich vermissten
Brieffreundschaften
wieder
aufleben zu lassen und traue mich sogar, noch zusätzlich neue zu beginnen.
Kontakte
zu Menschen in anderen Ländern zu haben, ist einfach aufregend
und sehr abwechslungsreich, egal welches Medium man für die Kontakte wählt.
Dennoch ist ein Brief bleibender als eine E-Mail, selbst wenn man sie ausdruckt.
Und noch etwas habe ich deutlich gemerkt beim Suchen meiner alten Brieffreunde:
E-Mail-Adressen ändern sich natürlich auch schnell einmal, die Postadressen
der Eltern bleiben aber über Jahre gleich und so hat man immer wieder die
Chance, alte Brieffreunde wieder zu erreichen.
Vielen Dank für deine Arbeit über die vielen Jahre und die Motivation zum
Briefeschreiben, die du vermittelst! Und vielen Dank, dass du immer wieder
Zeit findest oder dir bewusst nimmst, die Briefe und E-Mails der Mitglieder
an
Dich
auch persönlich zu beantworten! Das schafft noch ein persönlicheres Verhältnis
als
irgendwo nur mit einer Kundennummer registriert zu sein und die bestellte
Dienstleistung
zu bekommen.
Für mich ist die Mitgliedschaft bei IPF noch etwas besonderes, weil ich 14
Jahre alt war, als ich zum ersten Mal - damals gemeinsam mit meinem kleinen
Bruder - über eine Zeitschriftsanzeige von Dir Mitglied bei IPF wurde. Mit
20 wurde ich wieder Mitglied von IPF, und nun wieder mit 27. Natürlich hat
sich mein Leben in dieser Zeit sehr deutlich geändert, aber die
Brieffreundschaften
haben
mich die ganze Zeit über begleitet und sind damit ein Teil meiner Jugend.
Auch
andere habe ich für IPF begeistern können, die nun Kontakte in alle Welt
haben.
Also, viele liebe Grüße
Juliane aus Dresden,
Februar 2006

Über
diesen Brief habe ich mich total gefreut! Schließlich kommt es nicht alle Tage
vor, daß ich ein Mitglied so lange betreuen durfte!
Und
außerdem ist es eine wunderbare Hommage an das Briefeschreiben, oder?
zurück
Briefe
aus 2002

Liebe Frau
Hahn,
ich
möchte meine Mitgliedschaft bei IPF, die im Oktober ausläuft, für ein
weiteres
Jahr
verlängern. Es ist mir ein Bedürfnis geworden, mit Menschen aus anderen
Ländern
und Kulturen zu korrespondieren. So habe ich schon einige Freunde ge-
funden.
Leide brechen viele Kontakte nach kurzer Zeit wieder ab, deshalb bin
ich
interessiert an neuen Briefpartnern.
Anne-Marleen
E. aus Halle/S., per Karte am 7.10.02
Liebe Frau
Hahn!
Vielen
Dank für die Vermittlung von Brieffreunden. Es hat alles prima geklappt,
und ich
habe jetzt 3 Brieffreunde von 3 verschiedenen Kontinenten. Wir haben
Gemeinsamkeiten
und schreiben uns interessante Briefe. Es ist viel interes-
santer,
das alltägliche Leben von Freunden weltweit zu beschrieben zu
bekommen,
als darüber fernzusehen oder in der Zeitung zu lesen. Außerdem
kann man
dadurch noch seine Sprachkenntnisse verbessern.
Vielen
Dank für Ihre Mühe und weiterhin viel Erfolg wünscht Ihnen
Katharina
F. aus Bochum, per Karte am 5.10.02
Hallo
Nikola,
es
ist wohl schon etwa fünf Jahre her, als ich mich mit dir in
Verbindung
gesetzt
habe, um mich bei den International Penfriends einzuklinken.
Viele
Briefe an Leute auf der Adressenliste blieben unbeantwortet, andere
Brieffreundschaften
schliefen nach gewisser Zeit ein. Menschen bewegen
sich
aufeinander zu und entfernen sich oftmals wieder voneinander. Doch
eine
Freundschaft hält bis heute an, und sie wächst von Tag zu Tag.
Mehrmals
in der Woche pendeln e-mails von Bombay nach Saarbrücken -
und
zurück. *) Aartis Briefe sind
herzerfrischend und voller Esprit. (...) Aarti hat
ihre
Träume für die Zukunft und ihr Studium, genau wie ich auch. Es
passiert
so viel, daß uns der Gesprächsstoff niemals auszugehen scheint.
Vor
einigen Monaten haben wir zusammen gekocht. Sie etwas Deutsches,
und
ich ein indisches Gericht. Alles war zeitlich synchronisiert, und als
wir
beide
am Essen waren, hat sie angerufen, und wir haben uns ins Ohr ge-
schmatzt.
Warum
ich dir aber eigentlich schreibe: Ich möchte es noch einmal wagen!
Solltest
du noch für die IPF in Deutschland zuständig sein, möchte ich dich
bitten,
mir once again ein Beitrittsformular zu schicken. **)
Andreas
Z. aus Saarbrücken, per Brief am 6.5.02
_________________________________________________________
*)
Wir möchten mit IPF natürlich vor allem das Briefeschreiben
fördern. Wer
aber
lieber mit seinen Brieffreunden mailen will, kann das
selbstverständlich auch
tun!
Mailadressen werden aber auf den Adressenlisten nicht ausgewiesen.
Wer
näheres wissen möchte, klickt hier.
**)
Na klar, habe ich doch gern gemacht!
Liebe
Nikola,
(...)
herzlichen Dank nochmals für Ihr Bemühen. (...) Wenn ich
bedenke,
daß
ich die Suche eigentlich nur angefangen habe, um für meine
Tochter
Brieffreunde
zu finden, bin ich froh, zufällig auf Ihre Adresse gestoßen zu
sein
und bin natürlich angesteckt. (...) *)
Doris
G. per eMail am 30.4.02
________________________________________________________
*)
Und da sage noch einer, Briefeschreiben sei unmodern!
Nun
sind einige Monate vergangen, seit ich die neue Adressenliste
von
IPF erhalten habe. Zu meiner großen Freude enthielt sie eine
Adresse
von einem IPF-Mitglied in Russland, und es hat sich eine
Brieffreundschaft
entwickelt. (...) Es haben sich aber auch weitere Kon-
takte
nach Afrika ergeben. Ich finde es toll, mit den Menschen anderer
Kulturkreise
in Kontakt zu kommen, man erlebt sein eigenes Leben viel
bewußter
und nimmt am Leben anderer viel mehr teil. Ich glaube, wenn
viel
mehr Menschen solche Brieffreundschaften hätten, wäre die Welt
friedlicher
und freundlicher. Es ist eine super Idee gewesen, den IPF ins
Leben
zu rufen. In diesem Sinne nochmals vielen Dank für die
Zusendung
der
Adressenlisten, und ich wünsche Dir ein fröhliches Osterfest.
Kornelia
D. aus Tönisvorst, per Brief, Ostern 2002
zurück
Briefe
aus 2001

Liebe
Nikola,
(...)
ich war im Oktober eine Woche bei einer Brieffreundin in
Taiwan.
Ihre Briefe waren schon mit Konfuzius bestückt, und ich
war
begeistert, dort wirklich bei einer Managerin ein sehr
chinesisches
Leben vorzufinden. Seither lese ich jede Menge Bücher
über
chinesische Philosophie und Kunst. Zum Geburtstag kam danach
ein
Päckchen mit einem Buch über die 17 Formen meiner "Lieblings-
göttin"
Kuan Yin, mit von ihr selbst übersetzten Erklärungen. Ich konnte
mein
Glück kaum fassen. Und wenn alles gut geht, hat sie nächstes Jahr
ausgerechnet
in Mainz zu tun, so daß sie mich leicht besuchen kann,
sogar
ohne Flugkosten.
Dr.
Cornelia W. aus Bingen, per Brief am 8.12.01
Liebe
Nikola,
ich
bin jetzt schon 2x für ein Jahr Mitglied bei IPF gewesen und habe
in
dieser Zeit viele interessante Leute kennengelernt. Wie das
Leben
leider
so ist, gibt es aber immer wieder Menschen, die einfach aufhören
zu
schreiben, ohne auch nur "Auf Wiedersehen" zu sagen ... Ich
würde gerne
ein
weiteres Jahr Mitglied werden und möchte Dich deshalb bitten, mit ein
neues
Mitgliedsformular zu übersenden. (...) Das Briefeschreiben hat mein
Leben
ungemein bereichert. Ich habe ein paar sehr liebe Freunde dadurch
gefunden.
Dafür möchte ich Dir und IPF herzlich danken.
Sabrina
A. aus Berlin, per Brief am 20.11.01
Hallo
Nikola Hahn!
Schon
länger geisterte der Gedanke in meinem Kopf umher, daß ich
Ihnen
doch mitteilen sollte, daß das Jahr bei IPF für mich nicht
gerade
gut
gelaufen war; nicht um mich einfach zu beschweren, nein, ich will Sie
nur
auf meine Situation, mit der ich nicht zufrieden bin, aufmerksam
machen.
Ich hatte alle 16 Menschen auf meiner Adressenliste
angeschrieben
und
mir so circa 6 Antworten erhofft. Ich bekam aber nur eine (zwar
sehr
nette,
über die ich auch wirklich froh bin) und ein halbes Jahr späte
eine
zweite.
Nun stellte ich mir natürlich die Frage, was ich Falsches
geschrieben
haben
könnte. (...) Woran liegt es? Vielleicht, weil ich aus Deutschland
komme
und Deutschland in manchen Ländern noch als Nazideutschland
angesehen
wird? Weil ich eventuell nicht im selben Alter wie meine
Adressaten
bin?
Oder weil diese keine Lust haben, jedem zu antworten und zufällig
alle
mir
nicht geantwortet haben? Ich weiß es nicht, und Sie werden es wohl
auch
nicht
wissen (...) Die Idee und Philosophie von IPF finde ich jedoch
immer
noch
schätzenswert, und vielleicht funktioniert die Praxis bei anderen ja
besser.
Kathrin
H. aus Weingarten, per Brief am 10.11.01
____________________________________________________________________________
Zum
Glück funktioniert die Praxis bei anderen besser! Eine
"Ausbeute" von 6 Antworten
aus
16 vermittelten Adressen inklusive der hinzukommenden externen
Vermittlung kann
man
eigentlich schon erwarten. Wie viele dauerhafte Brieffreundschaften
sich daraus ent-
wickeln,
hängt dann allerdings sehr stark von den einzelnen Mitgliedern
ab.
Daß
Interessenten aus Altersgründen nicht antworten, ist ausgeschlossen,
da die vermittelten
Adressaten
im gleichen Alter sind (mit geringen Abweichungen nach oben und
unten). Sollte das
bei
Ihnen ausnahmsweise nicht so sein, liegt ein Computerfehler vor -
bitte teilen Sie mir das
schnellstmöglich
mit!
Welche
Gründe es im einzelnen gibt, daß Mitglieder nicht zurückschreiben,
weiß ich tatsächlich
nicht,
ich vermute aber, "Nazideutschland" dürfte da keine Rolle
spielen. Kathrins Brief zeigt, daß
es
wichtig ist, seine Erfahrungen mitzuteilen. Im Einzelfall können wir
auch mal unkonventionell
helfen.
Leider kam es hin und wieder vor, daß Mitglieder mir ihre Kritik
geschrieben und
dann
weder den vollständigen Namen noch die Adresse angegeben haben. So
gern ich möchte
-
aber Anonymen kann ich nun mal nicht antworten und auch nicht
helfen.
Liebe
Frau Hahn,
durch
meinen Urlaub komme ich erst jetzt dazu, Ihren Fragebogen*)
zurückzusenden.
Diese Gelegenheit möchte ich auch nutzen, um Ihnen
meinen
Dank und Anerkennung für Ihre Arbeit auszusprechen. Welch
vielschichtige
Aspekte Brieffreundschaften haben, konnte ich in den
letzten
Jahren erfahren. Dass dieser schriftliche Gedankenaustausch
eine
grosse Bereicherung darstellt, muss ja eigentlich nicht extra betont
werden.
Man lernt Menschen in einer Tiefe kennen, was im direkten Ge-
spräch
selten möglich ist (...) Die Erfahrung, dass Menschen sich um den
Brieffreund/in
sorgen, mitempfinden, obwohl man sich nie gesehen hat, ist
eine
schöne Erfahrung. Aus meiner ersten Mitgliedschaft hat sich eine
Brieffreundschaft
ganz besonderer Art entwickelt, wir absolvieren zur Zeit
das
gleiche Fernstudium.
Sie
können stolz sein auf Ihre Arbeit, denn sie dient mehr als nur der
Völkerverständigung.
Sie verhilft zu einem besseren Verständnis der
Menschen
(...)
Ich
wünsche Ihnen weiterhin die Kraft und das Engagement, diese wunder-
bare
Arbeit fortzusetzen.
Ellen E. aus Traben-Trarbach im Oktober 2001
___________________________________________________
*)
Nach Ablauf der Mitgliedschaft sende ich den Mitgliedern einen
Fragebogen zu,
in
dem sie die Anzahl ihrer Brieffreunde angeben und über ihre
Erfahrungen berichten
können.
Ich
möchte mich auf diesem Wege endlich mal für die Vermittlung der
Brief-
freundschaften
bedanken. Drei Jahre lang erneuerte ich meine Mitgliedschaft.
Nun
habe ich mein "Pensum" erreicht, denn schließlich ist ja
nicht die Masse,
sondern
die Qualität entscheidend. Dank IPF lernte ich viele nette
Menschen
kennen
und hörte von Ländern, die ich bis dato noch nicht einmal kannte. Da
ich
bei
der Post am Schalter arbeite, hatte ich schon einige Male die
Gelegenheit,
IPF
weiterzuempfehlen. (...) Auf alle Fälle ist IPF eine wunderbare
Sache. Danke.
M.B.
aus dem Vogtland, per eMail am 9.7.01
Meine
Antwort vom gleichen Tag:
Hallo
Frau B.,
ganz
herzlichen Dank für Ihre nette Mail. Es hat mich sehr gefreut!
Schließlich
ist es ja genau das, was IPF will: Menschen zusammenbringen,
die
gerne Briefe schreiben. Daß Sie IPF schon weiterempfohlen haben,
freut
mich auch - und bei der Post ist es ja sozusagen fast Eigenwerbung,
denn
jeder, der schreibt, braucht ein bissel Porto ...
Ich
grüße Sie ganz herzlich
Ihre
Nikola Hahn
Ein frohes Osterfest
... wünscht Ihnen ganz herzlich
Annette A.
Nochmals
vielen Dank für die Vermittlung der Briefpartner.
Es
ist einfach toll. Plötzlich sind da Leute, die sich für einen
interessieren
(...), die einem Anregung und Wärme geben.
Danke!
Briefkarte
vom 13.4.01 aus Luckenau
Hallo
Nikola,
IPF
ist eine tolle Organisation, die das Leben total verändert.
Fast
hätte ich einen Brieffreund geheiratet! Durch IPF habe ich
wirklich
viele interessante Leute kennengelernt und fiebere jetzt
der
neuen Liste entgegen.
Claudia
W. aus Fischen i.A. am 30.3.01
Liebe
Nikola,
(...)
ich finde es wirklich toll, daß es noch Leute gibt, die besonders
jungen
Leuten das Hobby Briefeschreiben zugänglich machen.
Durch
IPF habe ich gelernt, Menschen aus anderen Ländern zu
verstehen.
Durch die Briefe entstehen die verschiedensten
interessanten
Gesprächsthemen und man vertritt ganz andere
Standpunkte.
Ich denke auch nicht mehr, daß Briefe schreiben
vielleicht
öde ist. Nein! Ganz im Gegenteil, ich finde es richtig
spannend,
und mein größter Wunsch ist es mittlerweile, meine
Brieffreundin
in Australien zu besuchen.
Diana
B. ohne Ort, ohne Datum
Hallo!
Erst
mal möchte ich mich für die schöne Zeit bei IPF bedanken. Ich
hab
zwar viele Adressen zugeschickt bekommen, aber nur wenige
haben
zurückgeschrieben. Dafür sind aber auch einige super
(Brief-)freundschaften
entstanden. Letztes Jahr habe ich meinen lang-
jährigen
Brieffreund aus Frankreich besucht, dieses Jahr war er bei
mir.
Wir verstehen uns supergut, und auch unsere Eltern sind Freunde
geworden.
Dafür möchte ich DANKE sagen!
Anne
M. aus Vienenburg, 2001
zurück
Briefe
aus 2000

Anmerkungen
aus zurückgesandten Fragebögen:
Leider
habe ich für meine Vorstellungen zuwenige Brief-
freund/innen
gefunden. Ich habe den Eindruck, daß viele
Leute
in einer Art "Euphorie" Mitglied werden und dann
doch
nicht allen antworten.
Es
ist einfach fantastisch, über das geschriebene Wort
freundschaftlichen
Kontakt selbst in fernste Länder zu be-
kommen.
Würden derartige Briefclubs allgemeine Schule
machen,
wären Aggressionen zwischen Ländern schlechter-
dings
undenkbar!
Leider
bekam ich von 10 geschriebenen Briefen nur zwei
Antworten.
Ich habe aber gemerkt, daß eine Brieffreund-
schaft
recht viel Zeit beansprucht und bin deshalb gewisser-
maßen
froh, daß ich nur zwei Brieffreunde habe.
In
diesem Jahr habe ich etwas Wundervolles erfahren:
Es
ist tatsächlich möglich, dass aus einer guten Brief-
freundschaft
eine "richtige" Freundschaft entsteht!
ich
bin so voller Dankbarkeit, dass ich einfach Danke
sagen
möchte.
Ist
doch logisch, daß ich IPF weiterhin die Treue halten
werde!
Und klar ist auch, daß ich mit Deiner Arbeit zu-
frieden
bin. Ohne Dich würde mein Briefkasten ja immer
noch
leer sein!
zurück
Briefe
aus 1999

Dear
Nikola,
Thank
you very much for arranging my enrolement in
IPF.
I recieved the list of names on 28/10/99, and thank
you
for the names of many German people, I appreciate it.
I
hope I am able to make many new friends.
With
this reply, I have sent you a postcard from my home-city,
I
hope you like it.
Mit
freundlichen Grüßen. Ihr
Matthew
N. am 31.10.99 aus Sydney
Liebe
Nikola!
Ich
schreibe Ihnen, weil ich mich ganz herzlich bei Ihnen bedanken
möchte,
daß Sie mir es möglich gemacht haben, so liebe Brief-
freunde
zu bekommen. (...) Zwei von meinen Brieffreunden (Australien
und
Deutschland) sind sogar sowas wie meine besten Freundinnen
geworden.
Schade
finde ich bloß, daß mir keiner geschrieben hat, der nicht auf
meiner
Liste stand. Aber naja, was nicht ist, kann ja noch werden - noch
ist
meine Mitgliedschaft ja nicht abgelaufen. (...)
Linda
B. am 8.10.99 aus Göhlen
Liebe
Nikola,
als
erstes möchte ich mich dafür bedanken, was du alles für die
Völkerverständigung
tust. So etwas ist unbezahlbar! Mit deinem Brief
ist
auch der meiner liebsten Brieffreundin aus Rom angekommen. Ich
werde
sie nächsten Sommer in Rom besuchen.
Leider
sind nicht alle meine Brieffreundschaften so glücklich ausgegangen.
Von
den acht, die mir tatsächlich geantwortet haben, habe ich leider nur
meine
Freundin aus Rom behalten. Ich möchte hier aber nicht IPF
kritisieren,
sondern
die Post. *) Das Porto steigt ständig an, und dann kommen teils nicht
einmal
die Briefe an. Ich wurde sehr böse, als ein Brief aus Ägypten im
Briefkasten
lag, warum ich denn nicht mehr schreibe. Auf diesen habe ich
natürlich
geantwortet und alles aufgeklärt.
Ich bin mir ganz sicher, daß auch
dieser Brief nicht angekommen ist!
Yvonne G. am 8.10.99 aus Bahren.
Zehn
Monate später erhielt ich eine Karte aus Rom:
Ciao,
Nikola!
Ich
schreibe dir hier von meiner Brieffreundin Marta Giulia P.
Sie
hat mich für eine Woche eingeladen. Wir verstehen uns prima,
und
ihre große Familie ist sehr gastfreundlich!
Viele
Grüße - Yvonne G.
___________________________________________________
*)
Manchmal kommen tatsächlich Briefe nicht an. Das habe ich selbst
schon
mehrfach erlebt. Aber manchmal liegt eine ausbleibende Antwort
auch
schlicht daran, daß der Briefpartner keine Lust mehr zum Schreiben
hat
- warum auch immer. Ich kann nur jeden darum bitten, wenn er eine
Brieffreundschaft
nicht fortsetzen möchte, wenigstens eine "Abschluß-
nachricht"
zu schicken, und wenn es nur ein paar nette Zeilen des Be-
dauerns
sind, daß die Zeit für eine weitere Korrespondenz fehlt. Denken
Sie
daran: Sie freuen sich auch, wenn Ihre Briefe beantwortet
werden.
Liebe
Nikola!
Gestern
bekam ich Deinen Fragebogen, und zeitgleich kam ein Brief
meiner
neuen isländischen Freundin an. Ich habe mich so sehr gefreut!
Dies
war mein zweites Jahr bei IPF, aber diesmal war einiges ungewöhn-
lich.
Diese
isländische Freundin nämlich hatte ich angeschrieben, und ein
paar
Wochen später kam eine schöne Karte von Reykjavik, auf der sie sich
entschuldigte,
sie könne leider nicht mehr Brieffreundschaften aufnehmen,
sie
hätte jetzt schon über 20 Brieffreunde. Ein paar Monate später
schrieb
ich
dann doch noch mal und bot ihr an, mir zu schreiben, falls einige der
Brieffreundschaften
doch nicht von Dauer gewesen seien. Und dann kam
der
Kontakt doch noch zustande, und es scheint einer meiner intensivsten
Freundschaften
zu werden! (...)
Einen
Brieffreund fand ich in Litauen, obwohl ich ihn nach der Liste
in
Lettland
vermutete. Aber der Brief hatte ihn dennoch erreicht, und nun
schreiben
wir uns fleißig (...)
Dann
schrieb mir ein junger Mann aus Belgien, der, so schien es, weder
Freunde
noch Familie hatte. Weil ich in Französisch noch nicht flüssig
schreiben
kann und sehr beschäftigt war, dauerte meine Antwort eine
ganze
Weile. Aber dann kam mein Brief recht schnell zurück, mit fettem
schwarzem
Filzstifft hatte jemand das Wort décédé diagonal über den
Umschlag
geschrieben. In einer Ecke hatte jemand klein die Übersetzung
"verstorben"
geschrieben. Ich war sehr geschockt und traurig, und dabei
wußte
ich über diesen Mann noch nicht mehr als ein paar Zeilen. Es
war
sehr schwer für mich, damit fertigzuwerden.(...)
Es
grüßt Dich ganz herzlich
Juliane
(20) aus Suhl, 1. Mai 1999
zurück
Briefe
aus 1998

Sehr
geehrte Frau Hahn!
Auf
diesem Wege möchte ich Ihnen danken, daß Sie
es
ermöglicht haben, meinen Wunsch, Brieffreunde aus
fernen
Ländern zu besitzen, zu erfüllen.
Wie
Sie aus meinem Fragebogen entnehmen konnten,
habe
ich nicht allzu viele Brieffreunde gefunden. Doch ich
habe
einen ganz besonderen Menschen kennengelernt,
bei
dem ich das Gefühl habe, ihn schon ewig zu kennen.
Er
ist 18 Jahre und kommt aus China. Vielleicht klingt es
etwas
merkwürdig, doch bei ihm habe ich keine Hemmungen,
über
meine tiefsten Gedankengänge zu schreiben.
Wir
vertrauen uns sehr viel an, und ich weiß, daß diese
Freundschaft
etwas außergewöhnlich Schönes ist. Ich
hab
ihm schon unzählige Fotos von meiner Familie ge-
schickt
und von all den Orten, wo ich schon war. (...)
Seitdem
ich Brieffreunde aus verschiedenen Teilen
der
Welt habe, hat sich gleichzeitig auch das Gebiet
meiner
Interessen ausgebreitet.
Wenn
zum Beispiel Teile eines Landes überschwemmt
werden
und das ganz groß in den Nachrichten kommt, hat
mich
das früher wenig interessiert. Doch wenn ich weiß,
daß
in diesem Gebiet ein Mensch wohnt, den ich kenne, mit
dem
ich meine Probleme und Gedanken austausche, dann
ziehen
diese Geschehnisse nicht so einfach an einem
vorüber.
Dann
mache ich mir auch schon mal Sorgen, da mir diese
Menschen
plötzlich alles andere als gleichgültig sind und sie
mir
nicht mehr so weit entfernt und anonym vorkommen.
Durch
Ihre Arbeit bringen Sie die Menschen zusammen, und
das
ist momentan das wichtigste, was man auf dieser
kaputten
Welt machen sollte.
Marlen
Z. (Schülerin) aus Hopfgarten am 30.10.98
Liebe
Nikola,
leider
reicht der Platz auf dem Fragebogen nicht aus,
um
Dir einiges über meine Erfahrungen zu erzählen. Des-
halb
bekommst Du noch einen extra Brief von mir.
Bei
allen Adressen, die ich über IPF bekommen habe, hat
der
Kontakt leider nicht geklappt. Aber das ist nicht so
schlimm,
denn andere Freundschaften haben mich dafür
entschädigt.
Zwei
Beispiele:
Nur
wenige Wochen nach dem Beginn meiner Mitgliedschaft
bei
IPF bekam ich einen sehr netten Brief aus Frankreich. Mit
diesem
jungen Ehepaar verbindet mich und meinen Mann in-
zwischen
eine tiefe Freundschaft, es vergeht keine Woche,
in
der nicht ein oder zwei Briefe gewechselt werden.
Als
Philippe und seine Frau Beatrice Freunde in Prag besuch-
ten,
machten sie auch einige Tage Station in Amberg, das ja
auf
ihrem direkten Weg lag. Und dieses Wochenende war
wunderbar
für uns alle, wir hatten sehr viel Spaß. Und nicht nur
das:
Für mich war es eine wunderbare Erfahrung, daß wir
überhaupt
keine Probleme mit der französischen Sprache
hatten.
Wir hoffen, daß wir bald nach Frankreich zu einem
Gegenbesuch
fahren können.
Eine
andere sehr tolle Freundschaft besteht zu einem Brief-
freund
nach Algerien. Algerien ist sowieso mein absolutes
Traumland,
und deshalb freue ich mich über jeden langen
Brief
von dort. Durch die Briefe habe ich sehr viel Neues über
dieses
Land gelernt.
Vor
einigen Wochen habe ich eine Einladung nach Algerien
erhalten,
doch leider kann ich aufgrund der momentanen
politischen
Situation nicht fahren. (...) Aber aufgeschoben ist
ja
nicht aufgehoben.
Ich
hoffe, daß ich mit IPF noch weitere Brieffreunde auf der
ganzen
Welt finden werde. (...)
Vielen
Dank für alles!