Wichtig - in eigener Sache!

Betr.:

Edition Hänsel-Hohenhausen/Literaturwerkstatt Dreieich rsp.

Fouqué Verlag rsp.

Frankfurter Verlagsgruppe Holding Aktiengesellschaft August von Goethe

Großer Hirschgraben, Frankfurt

Nachträge:

Oktober 2007

Juni 2007

 

Leider erreichen mich immer noch regelmäßig Zuschriften von angehenden Autoren, die mich um Rat wegen der o.a. Verlage bitten, weil in versandten Werbematerialen mein Name genannt wird. Ich stelle dazu nochmals und unmissverständlich fest:

 

Seit Ende meines Vertrages am 15.3.1996 habe ich mit dem Verlag Dr. Hänsel-Hohenhausen, Egelsbach, nichts mehr zu tun.

Den Fouqué-Verlag und die Verlagsgruppe Holding Aktiengesellschaft August von Goethe gab es zu diesem Zeitpunkt noch nicht. Die Nennung meines Namens in Werbematerialien der Verlagsgruppe Holding Aktiengesellschaft August von Goethe oder einer ihrer angeschlossenen Verlage erfolgt ohne mein Einverständnis.

 

Leider häufen sich die Anfragen von (angehenden) Autoren der o. g. Verlage, ob ich identisch mit einer sogenannten Nicole Hahn sei. Nein! Weder kenne ich diese Frau, noch habe ich in irgendeiner Weise etwas mit ihr zu tun!

 

Bitte lesen Sie dazu auch diesen Gästebucheintrag und meine Antwort!

 

 

Nikola Hahn

 

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Am 14.08.01 erschien (unter anderem) in den Bremer Nachrichten ein dpa-Artikel mit dem Titel:

 

"Wie des Autors Eitelkeit zur Kasse gebeten wird

Selbstkostenverlage finden immer wieder zahlungswillige Dichter - nur an Lesern fehlt es gelegentlich"

 

Gegenstand des Artikels waren die Praktiken sogenannter "Druckkostenzuschussverlage", in denen der Autor oder die Autorin für ihr Buch bezahlen, statt daran zu verdienen.

In diesem Artikel wird u.a. der Fouqué Verlag in Egelsbach wie folgt erwähnt (Zitat):

 

"Der Fouqué Verlag im hessischen Egelsbach listet auf: Ilse Kleberger verkaufte 2,5 Millionen Bücher, Achim Seidel wechselte vom Hanser Verlag zu Fouqué, Nikola Hahn wechselte von Fouqué zu Ullstein, Hans Mohler war für den Nobelpreis nominiert."

 

Seit Erscheinen dieses Artikels erhalte ich regelmäßig Anfragen, u.a. auch von (angehenden) Autoren des Fouqué Verlags, mit der Bitte, Erfahrungen o.ä. mitzuteilen. 

Da mir die Zeit fehlt, auf jede Anfrage individuell zu antworten, möchte ich hier folgendes feststellen: 

 

Die oben zitierte Aussage ist falsch. Ich war NIEMALS Autorin des Fouqué Verlags. 

 

Richtig ist: 

 

Ich habe am 30.3.1995 einen Verlagsvertrag mit dem Verlag Dr. Hänsel-Hohenhausen, Egelsbach, abgeschlossen. Gegenstand dieses Vertrages war die Veröffentlichung und der Vertrieb meiner Gedichte- und Prosasammlung "Baumgesicht". Die Reihe "Literaturwerkstatt Dreieich", in der u.a. auch mein Buch erschien, sollte ein Versuch sein, regional etwas für Literatur zu tun. Vereinbart war eine Auflage von 350 Exemplaren und ein einmaliger Autorenzuschuss zu den Druckkosten in Höhe von 2 481 DM. Mit Schreiben vom 16.2.1996 erhielt ich die Jahresabrechnung für das abgelaufene Jahr 1995.

In diesem Schreiben teilte Herr Hänsel-Hohenhausen mir u.a. mit, dass aufgrund meiner Aktivitäten die Auflage bis auf 60 Exemplare verkauft sei. Sein Vorschlag, eine weitere Auflage zu machen, bei der mir die Produktionskosten und Erlöse zufallen sollten, lehnte ich ab. 

Der Vertrag zwischen Herrn Hänsel-Hohenhausen und mir wurde am  15.3.1996 aufgelöst. Zu diesem Zeitpunkt war nicht daran zu denken, dass ich bei Ullstein publizieren würde. Mein erstes Buch in diesem Verlag erschien im Jahr 2000.

 

Wie ich ebenfalls von (angehenden) Autoren erfahren habe, wird mein Name im Zusammenhang mit Werbeaktivitäten der Dr. Hänsel-Hohenhausen-AG rsp. des Fouqué Verlags benutzt. 

 

Ich weise deshalb ausdrücklich und unmissverständlich darauf hin, dass ich mit dem Fouqué Verlag nichts zu tun hatte und auch nichts zu tun habe!  Ich lehne die Philosophie, die Herr Hänsel-Hohenhausen mit diesem Verlag verfolgt, ab. 

 

Nikola Hahn

 

Informationen zum Thema "Zuschussverlage" finden Sie auch in meinem Interview mit der "federwelt" 

 

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