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Zunächst mal die offizielle Variante ... Info aus: www.avd.de: 100 Jahre Autorennen in Deutschland - Gordon Bennett-Rennen war ein Superlativ Das hundertjährige Jubiläum des Gordon-Bennett-Rennens am Wochenende des 20. Juni hat erstmals 60 Uralt-Klassiker bis Baujahr 1918 zusammengeführt, unter denen allein 11 Mercedes Simplex der Baujahre zwischen 1903 und 1916 millionenwerte Raritäten darstellten. Die 60 Klassiker fuhren auf der traditionellen, schon 1904 vom AvD-Vorläufer KAC organisierten Strecke von Bad Homburg über die Saalburg, Usingen, Grävenwiesbach, Weilburg, Limburg, Idstein und Königstein vor vielen Tausend Zuschauern am Strassenrand zurück nach Bad Homburg und begleiteten dort das 150-jährige Jubiläum des Kurparks. Mehr als 10.000 Besucher kamen am Sonntag, den 20.6.2004 in den Kurpark, um den Concours d'Elegance der Klassiker zu erleben, anläßlich dessen Schauspieler der Volksbühne den Kaiser Wilhelm II. samt Gefolge darstellten. Der AvD begleitete das gesamte Gordon-Bennett-Rennen 2004 mit seiner technischen Assistance und Moderationsfahrzeugen, nachdem er aus Paris vom Automobilclub de France die wertvolle Originaltrophäe des Rennens von 1904 als Leihgabe nach Bad Homburg geholt hatte.
Und das erlebte ich: Der Wagen, in dem ich mitfahren durfte ... Rechts schaue ich schon gespannt "aus der Wäsche", aber zunächst ging es vom Kurpark Bad Homburg hinauf zur Saalburg, dem eigentlichen Startpunkt ...
An der Saalburg weihten der "Kaiser und seine Gemahlin" erst mal ein Denkmal ein ...
Noch ein kleines Photo am Startpunkt, und dann ging´s los ... bis zum ersten Tankstop.
Obwohl das Wetter nicht allzu nett war und es immer wieder nieselte, war die Fahrt ein Vergnügen, und wir hatten bis zum ersten Halt in Weilburg viel Spaß - wann hat man auch schon mal Gelegenheit, auf echtem Schweinsleder zu sitzen, das schon über achtzig Jahre alt ist und auf dem schon der Bruder eines leibhaftigen Maharadschas Platz genommen hat?
Nachdem wir Weilburg verlassen hatten, ging es über Feld und Flur ... bis in die Gemarkung Eschenau, wo uns das Glück verließ ... Ratlose Pannensuche, und dann fing es an zu regnen.
Die Konkurrenz fuhr vorbei, und dann kam die Gegenwart in Form einer Familie aus Eschenau, die uns vor dem Hungertod bewahrte ... Und ein letztes Bild der Crew:
Das "Schnauferl" war durch nichts dazu zu bewegen, wieder anzuspringen. Da mußte die Technik unserer Tage ran ... Der Abschlepper kam und mit ihm ein - nun ja, nicht ganz "standesgemäßes" Reservefahrzeug, mit dem wir beiden Damen dann die Heimfahrt antraten.
Trotz der Panne: Es war ein unvergleichliches Erlebnis, in einem Wagen mitzufahren, der beinahe so alt war wie die Vehicel, über die ich in meinem Roman "Die Farbe von Kristall" geschrieben habe (Was sind schon zwanzig Jährchen ...?)
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