James
Gordon Bennett, der Besitzer des "New York Herald" stiftete 1899
dem französischen Automobilclub einen kunstvollen Pokal als Wanderpreis
mit der Bestimmung, daß dieser Preis immer in dem Land verteidigt werden
müsse, das ihn zuletzt gewonnen hat. 1903 gewann Camille Jenatzy die
vielumworbene Trophäe für Deutschland, in dem er einen 60 PS Mercedes -
hart bedrängt von den fast ebenso schnellen französischen Panhard- und
Morswagen - in Irland zum Sieg steuerte.
Der
Deutsche Kaiser selbst traf die Entscheidung, dieses weltweit wichtigste
automobilsportliche Ereignis seiner Zeit auf einer Strecke im Taunus
auszufahren.
Dieser
Höhepunkt - auch deutscher Automobilsportgeschichte - jährte sich 2004
zum 100sten Mal und wurde vom Allgemeinen Schnauferl-Club (ASC) e. V. und
dem Automobilclub von Deutschland (ehemals Kaiserlicher Automobilclub) zum
Anlaß genommen, ein Revival im historischen Umfeld der Originalstrecke
von 1904 zu veranstalten.
Parallel zu dieser
Veranstaltung, die schon allein aufgrund ihrer historischen Einmaligkeit
einzigartig in der weltweiten Szene für Veteranenfahrzeuge war,
feierte der denkmalgeschützte Kurpark Bad Homburg sein 150jähriges
Bestehen. Ein Concours d´Elegance versetzte die Gäste in die Welt
der Jahrhundertwende.
UND
ich hatte das Glück, dabeizusein ... Wenngleich das Glück nicht ganz
ungetrübt blieb. Warum? Na, schauen Sie hier:
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