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Bücher

Die
Detektivin
Marion
von Schröder Verlag
München 1998
ISBN
3-547-73761-3 , 440 S.
3.
Aufl., geb. mit Schutzumschlag
früherer Preis: 39,80 DM
*
* * VERGRIFFEN * * *
Nur
noch als Taschenbuch lieferbar:
Taschenbuchausgabe:
Broschiert
- 528 Seiten - Ullstein Tb
Erscheinungsdatum: Dezember 2004,
4. Aufl. 2005, ISBN: 3548261698
8,95 €
zum Buchverkauf
ausführliche
Informationen über das Buch
(Bilder)Reisen in die
Gegenwart ... (Spuren
meiner Romane ins Heute)
vergriffene
Taschenbuchausgaben:
1
2
3
4
1
Ullstein
Taschenbuchverlag, München 2000
ISBN
3-548-24901-9, 3. Aufl., 440 S., 8,95 € - ausverkauft!
2
Sonderausgabe, Taschenbuch, Ullstein, München, 2001
ISBN
3-548-25343-1, 440 S., mit
Stadtplan Frankfurt, 6,14 € - ausverkauft! Reste
als SCHNÄPPCHEN!
wie
vor, 2. Auflage 2004, ISBN 3-548-25452-7,
8,95 € - ausverkauft!
3 Sonderausgabe,
Taschenbuch, Ullstein, München, 2002
ISBN
3-548-25452-7, 440 S., mit Stadtplan Frankfurt, 6,00 € - ausverkauft!
neue
Auflage, Weiteres nicht bekannt, zum Preis von 8,95 €
- ausverkauft!
4
Heyne Taschenbuch, München, 2003,
ISBN:
3-453-86661-4, 524 S, 8,95 € - ausverkauft!
Ein
Hinweis in eigener Sache:
Durch
den Verkauf der Ullstein-Gruppe an Bonnier und Heyne an Bertelsmann wurden meine
Romane "Die Detektivin" und "Die Farbe von Kristall" als
Taschenbücher Ende November 2004 bei Ullstein neu aufgelegt. Die Cover gleichen
- mit
geringen Abweichungen - denen der Heyne-Ausgaben. Die Heyne-Ausgaben
werden nach Abverkauf nicht neu aufgelegt. In Zukunft werden die
Taschenbuchausgaben meiner Romane - wie bislang auch schon "Die
Wassermühle" ausschließlich bei Ullstein erscheinen. Sorry für
alle, die mich danach gefragt haben: Eine neue
Hardcoverausgabe von "Die Detektivin" ist nicht vorgesehen.
Wodurch
unterscheiden sich die einzelnen Ausgaben?
Warum
gibt es mehrere Covers für das gleiche Buch?
Weitere
Fragen, die mir Leser
zur Neuauflage bei Heyne stellten:
Warum
hat das Buch plötzlich mehr Seiten?
... weil es in einer größeren Schrift gesetzt ist. Der Inhalt ist der gleiche
wie in
den
anderen Büchern auch. Karten (allerdings nur schlecht zu entziffern) sind nur
in den beiden Sonderausgaben enthalten.
Die
Heyne-Ausgabe von "Die Detektivin" ist in neuer deutscher
Rechtschreibung gesetzt worden (ohne mich zu fragen). Meine anderen Bücher sind
alle in alter Rechtschreibung geschrieben - bewusst!
Exposé
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Glashaus
nennen die Kinder der Familie Könitz die große
Orangerie, die Dr. Könitz seiner Frau vor fünfunddreißig Jahren als
Hochzeitsgeschenk erbauen ließ. Dass das imposante Gebäude nicht nur der
Lieblingsplatz von Sophia Könitz ist, sondern ein schreckliches Geheimnis
birgt, ahnt niemand, als nach einem fröhlichen Volksfest im Stadtwald die
15jährige Dienstmagd Emilie verschwunden ist. Kriminalkommissar Richard
Biddling glaubt an einen normalen Vermisstenfall, doch Victoria, die Nichte von
Dr. Könitz, die zum Entsetzen ihrer Mutter lieber Mordgeschichten von Edgar
Allan Poe und Abhandlungen über Leichenerscheinungen liest, statt sich
Stickarbeiten und Klavierstunden zu widmen, wie es sich für ein anständiges
Mädchen des gehobenen Bürgertums gehört, ist fest davon überzeugt, dass
Emilie eines gewaltsamen Todes gestorben ist. Verdächtige für das Verbrechen
gibt es gleich zwei: einen unbekannten, heimlichen Liebhaber des Mädchens und
den Mainfischer Oskar Straube, der Emilies Amulett besitzt.
Als
die Leiche des Mädchens endlich gefunden wird, spitzt sich das Geschehen zu:
Wurde Emilie im Glashaus umgebracht? Warum weigern sich Dr. Könitz und
seine Frau, über die Vergangenheit zu sprechen? Welche Rolle spielt der
attraktive Frauenschwarm Eduard, Victorias Cousin, in dem Spiel? Wer ist der
ominöse Hannes, der regelmäßig bei Kommissar Biddling auftaucht und
erstaunlich gut über die Familie Könitz Bescheid weiß? Liegt die Lösung des
Falles vielleicht in einem Verbrechen, das vor zehn Jahren geschah und niemals
aufgeklärt wurde? Schließlich
findet Victoria den entscheidenden Beweis. Aber Genugtuung über die Entlarvung
des Mörders können weder sie noch Richard empfinden ...
Die
Detektivin führt den Leser in die Welt des späten 19. Jahrhunderts, eine
Welt, in der der unaufhaltsame Aufstieg der Naturwissenschaften und
optimistischer Gründerboom einhergehen mit Massenelend und rigiden
bürgerlichen Moralvorstellungen. Es ist eine Zeit des Widerspruchs, des
Umbruchs, in der die Grundsteine für die Gesellschaft gelegt werden, in der wir
heute leben.
Frankfurt
am Main präsentiert sich im Jahr 1882 als modernde, aufstrebende Stadt: Die
überall entstehenden Industrieansiedlungen befinden sich größtenteils in den
umliegenden Orten; um die Stadt herum liegen Gärten und Parks, die Schicht des
gehobenen Bürgertums, zu der auch Victoria gehört, hat keine finanziellen
Sorgen. Es lebt und verdient sich gut in Frankfurt, auch wenn so manche
alteingesessene Familie sich noch immer nicht damit abfinden mag, dass die
ehemals Freie Stadt zu einer x-beliebigen preußischen Provinzstadt degradiert
wurde. Vor diesem Hintergrund entwickelt sich die Krimihandlung in Die
Detektivin, und an der Tatsache, dass die Alteingesessenen die Zugezogenen
mit Argwohn betrachten, hat sich in hundert Jahren nicht viel geändert, auch
wenn es heute nicht mehr die Preußen sind, denen mit Vorurteilen begegnet
wird.
Dass
neben der Geschichte von Victoria Könitz auch die Arbeit der Kriminalisten
Biddling und Braun in Die Detektivin eine wichtige Rolle spielt,
ist kein Zufall: Nikola Hahn ist selbst Kriminalkommissarin, und viele der im
Roman als neuartig geschilderten Ermittlungsmethoden sind für sie und ihre
Kollegen heute längst zur Routine geworden. Und so ist ist Die Detektivin auch
eine Reise in die faszinierende Entstehungsgeschichte der Kriminalistik, und
alle Krimifans, die schon immer wissen wollten, wer auf die Idee mit dem
Fingerabdruck kam, werden ebenso auf ihre Kosten kommen wie diejenigen,
die sich nichts Schöneres vorstellen können, als es sich mit einem bis
zur letzten Seite spannenden Buch vor dem Kamin oder auf dem Sofa gemütlich zu
machen.
Haben
Sie Lust, eine kleine Bilderreise ins alte Frankfurt zu unternehmen
und zu schauen, wo Kommissar Biddling und Victoria Könitz wohnen?
Unter www.altfrankfurt.com
finden Sie Fotos von Frankfurt, wie es früher einmal war.
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