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"Ich bin noch nicht am Ende, Braun. Selbst wenn der Mörder das Faß zum Main gerollt hätte, müßte er das (...) nach Mitternacht getan haben, weil vorher die Straßen voller Wäldchestagbesucher waren. (...) Und dann ist immer noch nicht geklärt, warum das Faß leer war, als es gefunden wurde, und wie Emilies Amulett auf die Alte Brücke unter diesen ... diesen Brickedings kam."
"Sie meinen den Brickegickel?" fragte Heiner belustigt. "So heißt der goldene Hahn in der Mitte der Brücke, an dem wir heute vormittag vorbeigelaufen sind. Er zeigt die tiefste Fahrrinne im Main an, und die Legende erzählt ..."
"Das interessiert mich im Moment weniger", unterbrach Richard ihn gereizt.
"Gut, dann lassen Sie mich die Fakten berichten, Herr Kommissar. In früheren Zeiten versenkte man am Brickegickel im Dunkel der Nacht die Leichen der Selbstmörder im Main. Aber nicht nur die: Bis ins 15. Jahrhundert hinein ertränkte man Verbrecherinnen, indem man sie in ein Faß sperrte und an ebendieser Stelle ins Wasser warf (...)."
"Wollen Sie damit etwa andeuten, daß Emilies Amulett nicht zufällig an dieser Stelle lag?" (...)
"Vielleicht ist es wirklich nur ein makabrer Zufall." (Die Detektivin, S. 74)
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