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© K. Kraus
Der Mord an dem
angesehenen Klavierhändler Lichtenstein am hellichten Tag mitten in der
Stadt brachte die Frankfurter 1904 aus der Fassung. Das Bild zeigt den
Originalaktendeckel der polizeilichen Ermittlungsakte.


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Polizeipräsident Scherenberg war erst kurz vor dem Mord von
Wiesbaden nach Frankfurt gekommen. Er leitete die Polizei in Frankfurt
bis 1911.


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Polizeipräsidium der Stadt Frankfurt,
Neue Zeil 69
"Nach einer Bauzeit von nur zwei Jahren konnte im
Herbst 1886 das riesige Areal der Polizei übergeben werden. Das
Präsidialgebäude, das mit seiner Vorderfront zur Zeil zeigte, war eines
der schönsten im deutschen Renaissancestil erbauten Amtsgebäude des 19.
Jahrhunderts und kostete insgesamt 430.000 Mark."
(aus: Kraus, 125 Jahre Polizeipräsidium in
Frankfurt am Main, S. 111)


Diese Dame kommt im Roman nicht persönlich vor, aber sie wird im
Zusammenhang mit Kommissar Biddlings Ermittlungen genannt.
Polizeiassistentin Laura Rothe geht dann sozusagen "ein Licht
auf", hat sie doch vormals in einem Berliner Krankenhaus
Bekanntschaft mit den illustren "Kunden" der Dame gemacht.
Gräfin Strachwitz aus Berlin, die eine
ganz besondere Passion pflegte und auf nicht natürlichem Wege aus dem
Leben schied.
Die Photographie wurde kurz nach ihrem Tod
in einem kriminalistischen Lehrbuch veröffentlicht.


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Wally Hopf, die dritte Frau von Karl Hopf, die im Roman noch keine
Rolle spielt, aber später ... Wie das möglich ist? Na, ich kann ja
nicht alles verraten ...


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Karl Emanuel Hopf, der im Roman eine Freundschaft mit Victoria
Könitz beginnt. Die beiden teilen nämlich die gleiche Leidenschaft:
Das Lesen von Kriminalromanen, vor allem Sherlock Holmes´ Abenteuer.
Das Photo zeigt eine erkennungsdienstliche Aufnahme von
Karl Hopf. Sie stammt nicht aus der Zeit des Romans, aber sie hängt mit
der Geschichte zusammen ... Im Roman ist es Richard, der Hopf
fotografieren läßt, denn er hält ihn für verdächtig, beim Mord von
Lichtenstein beteiligt gewesen zu sein. Victoria meint dagegen, daß ihr
Mann bloß eifersüchtig wegen ihrer Freundschaft zu Hopf ist.


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Ein Plakat, mit dem Hopf für seine
Degenkünste warb. Er war ein weit über die Grenzen Frankfurts hinaus
bekannter Degenfechter und konnte mit einem Säbelhieb einen Hammel in zwei Hälften teilen.


Im Roman spielt ein Automobil eine Rolle, das demjenigen ähnelt, mit
dem Julius Bierbaum seine Reise nach Sorrent antrat.
Eine Originalaufnahme, die den
Schriftsteller Julius Bierbaum in seinem Automobil zeigt.
Julius Bierbaum hatte auf seiner Reise
einen Mechaniker aus Frankfurt dabei, und über ihn schreibt er: "Vor
allem aber findet er es tadelhaft an ihnen (Anm.: den Italienern),
daß sie nicht Deutsch verstehen. Sonst ein sehr guter Mensch,
überschüttet er die Unglückseligen, die ihm ihre Dienste wortreich,
aber natürlich nicht auf frankfortsch, anbieten, mit massiven Grobheiten.
Ich hoffe, daß der Gute mit der Erfahrung nach Hause zurückkehren wird,
daß auch die Italiener zwar nicht mit einem echten Frankfurter zu
vergleichen, aber immerhin Menschen sind."


Als sich der erste Verdächtige im Mordfall Lichtenstein bei der
Polizei stellte, brachte die Frankfurter Zeitung und Handelsblatt eine
Extra-Ausgabe heraus.
Den Namen des Mannes habe ich mir erlaubt, zu entfernen ...
Wie? Ich
hatte versprochen, Ihnen den Mörder zu präsentieren? Aber bitte sehr!
Klicken Sie hier, und Sie wissen, wer es ist!
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