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Cafe-Mocca-Hauptseite

1. Mai 2007 -
Rolf Küchler, Dietzenbach ("Gereimtes von der
Börse" - und Lausbubengeschichten)
2. Juni 2007 - Dorit
Bader, Dietzenbach ("Teufelsgarn", Ein Buch nicht
nur für Kinder)
3. Juli 2007 - Stefanie
Rafflenbeul, Rodgau (Phantastisches, Erotik für
Frauen und Spaß an "Heftchen")
4. August 2007
- Gudula Steiner-Junker, Wiesbaden
("Lach-Yoga")
September 2007 - kein Lesecafé ... die
Moderatorin ist in Urlaub
☺
5. Oktober 2007
-
Nikola Hahn, Rödermark ("Nachrichten aus meiner
Schreibwerkstatt")
6. November 2007
- Gudula Steiner-Junker, Wiesbaden
(Weil's so schön war ... : Lach-Yoga
zum Zweiten!)
Dezember 2007 - "Zwischen
den Jahren" - kein Lesecafé
Januar 2008 - Kein Lesecafé
7. Februar 2008
- Cornelia Anken, Frankfurt
("Geschnitten oder am Stück" - Wie man dazu kommt, Krimis
zu schreiben)
8.
März 2008 - Petra
Seibert, Dreieich ("Ich bin ich" - Schreiben als
Hilfe zur Selbsthilfe)
April und Mai 2008 - wegen Erkrankung der
Moderatorin leider kein Lesecafé
9. Juni 2008 - Herbert Lehr, Dietzenbach
("Der Dietzebächer
Schläächtschwätzer" - Geschichten aus Dietzenbach)
10.
Juli 2008
- Andreas Schäfer, Frankfurt
("Mord in Mainhattan" - Wenn
Polizisten Krimis schreiben)
11.
August 2008
-
Hermann Wygoda, Frankfurt
("Frankfurter Hafengeschichten")
12.
September 2008
- Carola Hügli,
Rödermark; Maritta Staacks, Dietzenbach
("Blattgeflüster - Poetische
Bilder")
13.
Oktober 2008
- Annelore Cramm, Dietzenbach
("Gestern, heute und überhaupt:
Geschichten aus (m)einem Leben")
14.
November 2008
- Ute Meyer, Frankfurt
(„Geschmack
nach Meer und Sonne“
- Eine literarisch-kulinarische Reise nach Südfrankreich")
Dezember 2008 - "Zwischen den Jahren"
- kein Lesecafé
15.
Januar
2009
-
Petra Eichler, Dietzenbach
("Mord und Märchen")
16.
Februar 2009
- Nele Neuhaus, Kelkheim
("Tote im Taunus - Warum
Regionalkrimis?")
17.
März 2009 -
Thomas Strittmatter, Dietzenbach („Kreativ & kulinarisch“
- Wie man dazu kommt, eine Zeitschrift zu kreieren)
18.
April 2009 -
Brigitte Pons, Mörfelden-Walldorf
("Das Trüffelschwein" - oder auf
der Suche nach dem perfekten Text)
19.
Mai 2009 -
Dagmar Bojahra, Offenbach
("Es duftet nach Leben" - Autobiografisches Schreiben)
Juni - August 2009 - Kein
Lesecafé
20.
September 2009 - Barbara
Hennings, Frankfurt ("Der Geier auf dem
Schornsteinsims" - Schreiben und Humor)
21.
Oktober 2009
- Katharina Bernhard, Mörfelden-Walldorf
("Warum schreibe ich?")
22.
November 2009
- Uli Aechtner, Belinda Vogt
("Frauenschwimmen - Morden im
Team")
Dezember 2009 - "Zwischen den Jahren"
- kein Lesecafé
23.
Januar 2010
- Klemens Mieth, Rödermark
("Jesus uff Hessisch")
24.
Februar 2010 - Petra Sauer,
Bruchköbel
("Ein Heiler muss selbst tun, was
er predigt")
25.
März 2010
- Ingrid Baierl, Seligenstadt
("Unterwegs auf dem
Jakobsweg")
26.
April 2010
- Sascha Lapp,
Frankfurt
(Hessischer Rundfunk;
"Polizeireport")
Ausstellungen im
Künstler-Café
"Autoren und Leser in lockerer (Kaffee-)Runde ins Gespräch bringen" lautet das
Motto des Lesecafés; die Auftaktveranstaltung fand am 25. Mai 2007 statt.

Nachrichten von der Börse -
humorvoll gereimt ...
Rolf Küchler, vormaliger Dietzenbacher Kommunalpolitiker
und bis 1996 an der Frankfurter
Wertpapierbörse tätig, gab unter anderem Gedichte über seine ehemalige
Arbeitsstelle zum besten: Die "Börse in Versen" kam bei den Gästen des Cafés
besonders gut an. Im Gespräch mit der Rödermärker Schriftstellerin Nikola Hahn
verriet der Autor aber auch Lausbubengeschichten aus seiner norddeutschen Heimat
- die literarische Aufarbeitung einer Zugfahrt mit Hindernissen verarbeitete er
zum Beispiel in der Kurzgeschichte "Ausgebremst".
Im zweiten Lesecafé am 30. Juni
verriet die Rechtsanwältin und Autorin des Buches "Teufelsgarn",
Dorit Bader, wie sie und ihr
Lebensgefährte das Teufelchen "Diefel" erfunden haben, das inzwischen zum
teuflisch-liebenswerten Maskottchen der Stadt Dietzenbach geworden ist.

Bücher
der Autoren im Lesecafé
Ausstellungen im
Künstler-Café
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Erotik von Frauen
für Frauen, Schwertkampf im mittelalterlichen Japan, Horror-Hörgeschichten,
Bildstarke Miniaturen und ein phantastisches Märchen vom letzten Einhorn - die
Rodgauer Autorin Stefanie Rafflenbeul
bietet einen nicht alltäglichen literarischen Mix, und einiges davon stellte sie
den Zuhörern im voll besetzten dritten Lesecafé vor. "Mein Ziel ist es, vom
Schreiben leben zu können, aber trotzdem die Dinge zu machen, die ich gerne
machen möchte", sagte die Autorin, deren Faible es (vor allem) ist, Heftromane
zu schreiben.
"Früher habe ich manchmal das Ende eines solchen Romans umgeschrieben, wenn es
mir nicht gefiel." Inzwischen ist sie selbst ins Team einer Serie eingestiegen.
"Phantastik und Horror reizen mich besonders", verriet die Autorin, die aber
auch Erotik von Frauen für Frauen schreibt - und als Auftakt einen Ausriss aus
"Der falsche Samurei" las: eine neue Romanreihe, die dieses Jahr im vss-Verlag
erscheint und im mittelalterlichen mystisch-verklärten Japan spielt.
Dass sie aber auch jenseits der Heftromanwelt zu Hause ist, zeigte sie mit einer
Auswahl ihrer (noch unveröffentlichten) Miniaturen, in denen sie Gefühle in
Bilder übersetzt.
Stefanie Rafflenbeul ist auch
im Internet zu finden, und zwar
hier!

Nikola Hahn und Stefanie Rafflenbeul im Gespräch
Abschied
Ich bin nicht der, der schwarze Katzen hält
Sternenlicht fällt auf leere Dächer
Wo wir einst auf Thronstühlen süßen Wein tranken
Taumeln blutige Federn zu Boden
Dort, wo Du den Vogel meiner Freundschaft
Achtlos gerissen hast
©Stefanie
Rafflenbeul
Bücher
der Autoren im Lesecafé
Ausstellungen im
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Jeder weiß:
Lachen ist gesund, aber was tun, wenn man nichts
zu lachen hat? Das Lesecafé im Café Mocca bot im August ein Vergnügen der
besonderen Art: Nicht Gedichte, Geschichten oder Romane standen auf dem
Programm, sondern Lachen!
"Lach-Yoga" heißt das Buch, das
Gudula Steiner-Junker
2006 im Südwestverlag veröffentlicht hat und das sie im Gespräch mit Autorin
Nikola Hahn am Freitag, 31. August vorstellte.
"Das wird heute etwas anders als
sonst", kündigte Nikola Hahn den zahlreich erschienenen Zuhörern an: nicht
Lesen, sondern Lachen laute das Motto im vierten Lesecafé. Tatsächlich schaffte
es Gudula Steiner-Junker schon nach wenigen Minuten, die ersten Lachnerven zu
reizen. Kein Wunder, denn immerhin leitet sie seit sieben Jahren das
Lach-Yoga-Zentrum Deutschlands. "Wir lachen immer mittwochs, am liebsten in
freier Natur", erklärte sie - natürlich lachend.
Informationen zur Autorin:
Gudula Steiner-Junker hat 1998 in
Wiesbaden den ersten Lachclub in Europa gegründet. Sie war die Initiatorin der
Lachbewegung Deutschland und leitet seit 2000 das Yoga Lachzentrum Deutschland.
Sie gibt europaweit Seminare und Workshops und hält Vorträge über die Heilkraft
und Heilkunst des Lachens. Informationen:
www.yogalachen.de oder per eMail:
G.Steiner-Junker@web.de

Alles andere als bierernst: Lesecafé No. 4 im August 2007

... und die Gäste lachten mit!
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der Autoren im Lesecafé
Ausstellungen im
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Nachdem das Lesecafé im September Urlaub
gemacht hatte, ging es am Freitag,
26. Oktober in die
fünfte Runde. Diesmal stand die Moderatorin selbst Rede und Antwort: Nachdem
sich die Anfragen meiner Leserinnen und Leser zum neuen historischen Roman
häuften, habe ich im einige Geheimnisse meiner Schreibwerkstatt gelüftet und
erstmals aus meinem noch unveröffentlichten Roman "Die Sonne der Götter"
gelesen, der im Herbst 2008 erscheinen soll ...

Mein neuer Roman heißt ...

Das Lesecafé war so voll, dass wir leider einige Zuhörer wieder nach Hause
schicken mussten ...
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der Autoren im Lesecafé
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Lachend in
den Advent - Lach-Yoga zum Zweiten ...
"Schön, dass Sie trotz
Verkehrsstau wegen der Fachmärkteeröffnung zu uns gefunden haben", begrüßte
Thomas Hahn vom Café Mocca die Gäste zum 6. Lesecafé.
Auf vielfachen Wunsch war
nochmals "Lachkünstlerin" Gudula Steiner-Junker zu Gast, und es dauerte nicht
lange, bis die zahlreichen Gäste den Stress der Vorweihnachtszeit hinter sich
ließen und herzhaft lachten - oder gähnten. Beides, so Gudula Steiner-Junker,
diene der Entspannung, und im Gegensatz zu anderen Vortragenden freue sie sich,
wenn sie einen Zuschauer herzhaft gähnen sehe: "Wer gähnt, hat das Prinzip
begriffen. Wer lacht, aber auch", fügte sie verschmitzt hinzu und verteilte
großzügig gute Laune und "Lachvitamin". Darüber hinaus gab sie Anekdoten aus
ihrem beim Südwest-Verlag erschienenen Buch "Lachyoga" zum besten, das sie den
interessierten Käufern auch signierte - mit einem Lachen, was sonst!



Bücher
der Autoren im Lesecafé
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"Geschnitten oder am Stück" - Wie man dazu kommt, Krimis
zu schreiben,
lautete das Motto des
Lesecafés, und eine der Fragen, über die Cornelia Anken sprach, war, wie viel
Gewalt im Krimi stecken sollte, ein Thema über das sie sehr viel nachgedacht
hat: "Weniger ist mehr", hat sie für sich beschlossen und erntete von den Gästen
des Cafés einhellige Zustimmung. Die Kunst des Schreibens liege in der
Andeutung, denn die Bilder entstünden ja im Kopf des Lesers, meinte ein Gast.
Cornelia Anken thematisiert in ihren Kriminalromanen denn auch eher
psychologische Gewalt, die oft genug ja auch physische Gewalt nach sich ziehe.
Wie sie ihre (Krimi-)handlungen in Szene setzt, verdeutlichte sie den Gästen an
Auszügen aus ihrem Frankfurt-Krimi "Narrenspiele", den sie 2001 innerhalb eines
halben Jahres in der Sachsenhäuser Warte schrieb. Vorangegangen war der Gewinn
des ersten Preises in einem Krimiwettbewerb, den sie für ihre Kurzgeschichte
"Dinge, die Männer tun", erhielt.
Aber Anken ist nicht auf das Genre Krimi festgelegt: Sie schreibt Kurzprosa und
Essays, Fantasy und Lyrik. "Ich schreibe länger, als ich schreiben kann",
erklärte die vielseitig begabte Autorin und erzählte, wie sie als Kind ihre
Mutter dazu nötigte, alle Geschichten aufzuschreiben, die sie sich ausgedacht
hatte. "Noch heute liebe ich es, mir beim Spazierengehen Gedichte oder
Geschichten auszudenken. Ich behalte sie mir im Kopf und schreibe sie später aus
der Erinnerung nieder", erklärte die Autorin den erstaunten Zuhörern. Ob sie
denn nicht die Häfte unterwegs vergesse. "Nein", kam die spontane Antwort,
"diese Art des Arbeitens habe ich mir seit meiner Kindheit angwöhnt und
beibehalten." Einen Notizblock führt die "Gedächtnisschreiberin" jedenfalls
grundsätzlich nicht mit sich.
Schreiben ist ihre Passion, für die sie ihren Hauptberuf als
Fremdsprachensekretärin an der Universität in Frankfurt auf eine halbe Stelle
reduziert hat. Die andere Hälfte ihres Arbeitstages nutzt sie, um sich als
Schriftstellerin zu etablieren.

Cornelia Anken (Mitte)
in reger Diskussion mit den Gästen des Cafés
Bücher
der Autoren im Lesecafé
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. Lesecafé
"Ich bin
ich" - Schreiben als Hilfe zur Selbsthilfe -
Petra Seibert, Dreieich
Gedankensplitter, oder: Zwei rechts, zwei links –
… und eine fallenlassen: Das Leben ist wie ein
Strickmuster, sagt Petra Seibert, manchmal muss das Ganze aufgetrennt und neu
begonnen werden. Sie lächelt, und sie erzählt aus ihrem Leben, das alles andere
als ein normales Strickmuster ist. Petra Seibert ist von Geburt an körperlich
behindert, aber sie hat gegen alle Widrigkeiten ihr Leben in die Hand genommen,
auch als sie vor dreizehn Jahren erwerbsunfähig wurde. Schreiben und Malen
wurden für sie Ausdrucksmittel für ihre Gefühle und Stimmungen.
„Gedankensplitter“ nennt sie ihre kleine Sammlung poetischer Gedanken, die sie
im Lesecafé erstmals der Öffentlichkeit präsentierte. Im Gespräch mit
Moderatorin Nikola Hahn erzählte Seibert, wie sie Erfahrungen und Erlebnisse
versucht, in Gedanken zu fassen, die über das persönliche Moment hinaus auch
anderen etwas geben. Dass das funktioniert, zeigte die Reaktion des Publikums:
Manche Texte musste Petra Seibert auf Bitten der Zuhörer zweimal vortragen, weil
sie so gut gefielen.


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der Autoren im Lesecafé
Ausstellungen im
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9. Lesecafé im Juni
2008
"Der
Dietzbächer Schläächtschwätzer" - Geschichten aus Dietzenbach
Herbert ("Seppel") Lehr,
Dietzenbach
9.Lesecafé
Schläächtgeschwätzt un gut gesunge ...
35 Jahre Berufsleben als Maschinenschlosser, Ehrenamtlicher Richter am
Arbeitsgericht und Urdietzebächer Hausgeburt: Herbert, "Seppel" Lehr, der
Dietzebächer Schläächtschwätzer und Ausscheller kennt sich aus "en Flur un
Gemakkung" - und hat mehr zu bieten als dialektisch eingefärbten Humor. Das
bewies er im Gespräch mit Moderatorin Nikola Hahn im Lesecafé: Das Bewahren der
Dietzenbacher Sprache liegt ihm ebenso am Herzen wie die Begegnung mit Menschen.
Ein Anekdoten- und Sprüchesammler sei er, aber manchmal widme er auch Witze um -
die sich dann gedruckt und dialektisch eingefärbt in seinen Glossen
wiederfinden.
"Ich möchte gern dem
Dialekt einen Raum geben", beschreibt er seine Intention, aber er sucht und
erzählt auch gern Geschichten: Der "Zweitjob" als Ausscheller ist daher
wie geschaffen für ihn, eine historische Figur aus dem alten
Dietzenbach, früher "amtliche Bekanntmachungsperson", heute in Sachen
Heimatpflege unterwegs: Metzgereien und Bäckereien, Spezereien und
Kolonialwarenläden, und, natürlich: Stätten der Einkehr, Kneipen und Gaststätten
von früher und heute, sind Anlaufstationen der Dietzenbacher Altstadtrundgänge,
zu denen der Ausscheller Alt- und Neubürger regelmäßig einlädt. Altes und Neues
bringt er gern zusammen, und freut sich, wenn Alteingesessene und Eigeplackte durch Dietzenbacher Geschichten
zueinander finden. Was wäre dazu besser geeignet als Musik? Und so endete das
Lesecafé diesmal mit Gitarrenbegleitung und nicht gelesen, sondern gesungen
mit dem "Dietzenbach Blues": In Dietzebach, ja, ja en Dietzebach, do sitzt der
Deiwel unnerm Dach ...
Zum Schluss bedankten sich die Gäste des Cafés mit begeistertem Applaus und das
Team vom Café bei den Interpreten mit einem "Senf im Bembel".

Herbert Lehr im Gespräch mit Moderatorin Nikola Hahn

Da wippten alle mit den Füßen mit: Der Dietzenbach-Blues
(an der Gitarre: Wolfgang Gaubatz)
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der Autoren im Lesecafé
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"Mord
in Mainhattan" - Wenn Polizisten Krimis schreiben
Andreas Schäfer,
Frankfurt
10. Lesecafé
Er ist 40 Jahre, Familienvater
und seit 21 Jahren bei der Polizei, zuständig für die Bekämpfung der
Straßenkriminalität in der Frankfurter Innenstadt. Er liebt seinen Beruf und die
Stadt, in der er arbeitet – und er schreibt darüber: Drei Kriminalromane hat
Andreas Schäfer seit 1999 veröffentlicht, der vierte ist in Arbeit.
Thomas Bach, so der Name
seines Kommissars, den er in „Mainhattan Blues“ und „Mainhattan Ice“ ermitteln
lässt, ist nicht das Alter Ego des Autors, sondern eine fiktive Figur, auch wenn
die Ich-Perspektive die Leser reizt, nach Gemeinsamkeiten zwischen Held und
Autor zu suchen.
„Mich reizt es, die
Perspektive zu wechseln, die Geschichte nicht nur aus der Sicht des Polizisten
zu erzählen, sondern auch aus der des Täters und des Opfers“, betont Andreas
Schäfer im Gespräch mit Moderatorin Nikola Hahn. Die Gründe, warum jemand einen
Mord begeht oder zum Opfer wird, die Rolle des „Bösen“ in der menschlichen
Gesellschaft interessieren den Autor und den Polizeibeamten gleichermaßen.
Der Perspektivwechsel ist ein
wiederkehrendes Element in Schäfers Romanen, ebenso wie das Frankfurter
Lokalkolorit und die authentische Schilderung polizeilicher Ermittlungsarbeit:
eine im wahrsten Sinne des Wortes „spannende Mischung“, aus der er den Zuhörern
des vollbesetzten Lesecafés einige Kostproben gab.


Kriminalromane
von Andreas Schäfer:
Im Schatten des Halbmonds, BoD,
Norderstedt, 1999
Mainhattan Blues,
Societäts-Verlag, Frankfurt, 2003
Mainhattan Ice, Societäts-Verlag,
Frankfurt, 2005
Bücher
der Autoren im Lesecafé
Ausstellungen im
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"Schuhe
aus China und Kettengerassel" - Frankfurter Hafengeschichten
Hermann Wygoda,
Frankfurt
11. Lesecafé
Interessante Einblicke in die "Hafenstadt Frankfurt am
Main" bot am Freitag der Journalist und Buchautor Herman Wygoda den Besuchern
des Lesecafés im Künstlercafé Mocca. Eine weiße Hirschkuh, so die Legende, habe
einst Karl dem Großen am Main die Furt gezeigt, auf der er den Fluss gefahrlos
durchqueren konnte, und so sei der Main sozusagen Geburtshelfer der Stadt
geworden. Von der bekannten Legende ausgehend, präsentierte Hermann Wygoda im
Gespräch mit Nikola Hahn ein buntes Potpourri aus Geschichten und Geschichte
rund um Frankfurts ehemalige und heutige Häfen.
"Maakuh", nannten die Frankfurter Bürger die Kettenschleppschiffe, die mit ihrem
typischen Warnsignal und dem Rasseln der durch das Schiff laufenden
Kette offenbar an Kühe im Stall erinnerten. Fünfzig Jahre lang waren diese
Kettendampfschiffe fester Bestandteil der Mainschifffahrt, bis sie 1936 von
Dieselmotorschleppern abgelöst wurden. Nur 16 Glieder der ehemals vier Millionen
Glieder umfassenden Kette aus dem Fluss sind erhalten geblieben und im
Heimatmuseum Elsenfeld am Main ausgestellt, wo Hermann Wygoda sie fand und
fotografierte.
Doch der Autor wusste nicht nur Historisches zu berichten. "Wissen Sie, warum
Schuhe aus China so billig sind?", fragte er die Zuhörer und schlug galant den
Bogen von der historischen Dampfschifffahrt zum modernen Container-Terminal im
Osthafen. "Weil nur fünf Kranführer nötig sind, um einen Container voll mit
Schuhen von China nach Frankfurt zu transportieren." Passend dazu hatte Hermann
Wygoda einige Fotos aus seinem Buch in Großformat mitgebracht, so dass die
Besucher einen Eindruck vom Wandel der Zeiten bekamen. Die Container-Schifffahrt
habe die Globalisierung erst möglich gemacht, so das Fazit des Autors, der auch
dieses Kapitel der "Hafenstadt Frankfurt" in seinem opulent bebilderten Buch
aufarbeitet.

Bücher
der Autoren im Lesecafé
Ausstellungen im
Künstler-Café
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é
"Blattgeflüster
- Poetische Bilder"
Carola Hügli, Rödermark
und Maritta Staacks, Dietzenbach
„Den ersten Teil des heutigen Mottos habe ich von Carola geklaut, und der zweite hat einen
doppelten Sinn“, eröffnete Moderatorin Nikola Hahn das 12. Lesecafé im
Künstlercafé Mocca und begrüßte Carola Hügli aus Rödermark und Maritta Staacks
aus Dietzenbach.
„Die Worte
sollen einen Rhythmus haben, Stimmungen und Gefühle wiedergeben“, erklärte
Carola Hügli ihre Intention fürs Lyrische Schreiben. Sie schreibt seit ihrer
Kindheit, fasste Gefühltes und Erlebtes in Reime, wechselte später zunehmend zur
freien Form, absolvierte Fernstudien in Lyrik und Belletristik.
Blattgeflüster, so der Titel ihres zweiten Gedichtbandes, erschien in
mehreren Auflagen, für eine Lyrikerin ein beachtlicher Erfolg. Den Grund ahnen
die Gäste, als die Autorin eine Auswahl ihrer Gedichte liest. Ob Herbstbild
oder Tautropfen – die eindringlich vorgetragenen Verse berühren,
lassen Bilder im Kopf entstehen.
Auf der Suche
nach Wort-Bildern war Maritta Staacks, als sie vor Jahren durch Zufall auf
Carola Hüglis Lyrik stieß. „Kalligraphie ist mehr als bloße Kunst des Schönen
Schreibens – der Inhalt muss zur Form und zum Material passen“, beschreibt sie
ihre Arbeit. Und so schuf die Kalligraphin aus den Wort-Bildern der ihr
unbekannten Lyrikerin Schrift-Bilder.
Auf einer
Ausstellung vor acht Jahren wollte es wiederum der Zufall, dass sich die beiden
persönlich kennenlernten: Maritta Staacks hatte Karten mit kalligraphisch
gestalteten Texten von Carola Hügli ausgestellt, die die Autorin im Vorbeigehen
entdeckte.
„Worte halten
Schriften fest und leiten Gedanken weiter“ – unter diesem Motto hat Maritta
Staacks auch das titelgebende Gedicht aus Carola Hüglis Buch Blattgeflüster
verarbeitet: weiße Schrift und Andeutungen von Blättern auf dunklem Grund.
Dass der kalligraphischen Übersetzung eine ganz eigene Poesie innewohnt, davon
konnten sich die Zuhörer selbst überzeugen, denn Maritta Staacks hatte diese und
andere Arbeiten ins Lesecafé mitgebracht.
Blätter
grünen,
Blätter
fallen,
schweigen,
sagen aus.
(Carola
Hügli, Auszug aus dem Gedicht: Blattgeflüster)


Szenen aus dem Lesecafé
oben links: Carola Hügli, Nikola Hahn, Maritta Staacks diskutieren
(hinten, von links nach rechts)
oben rechts: Carola Hügli liest aus ihrem Buch "Blattgeflüster"
(das Buch ist leider vergriffen)
unten links: Carola Hügli, Nikola Hahn, Maritta Staacks (von links
nach rechts)
unten rechts: Im Lesecafé geht´s auch lustig zu ... Nikola Hahn und
Maritta Staacks
Bücher
der Autoren im Lesecafé
Ausstellungen im
Künstler-Café
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"Gestern, heute und überhaupt
–
Geschichten aus (m)einem Leben"
„Ich freue mich, dass so Viele
gekommen sind!“ Die Begrüßung von Moderatorin Nikola Hahn war mehr als eine
bloße Floskel – das Lesecafé im Künstlercafé Mocca hat sich zu einem Geheimtipp
für all Jene entwickelt, die Autoren aus der Region kennenlernen möchten. Die
13. Veranstaltung stand unter dem Motto „Lebenserinnerungen“, und zu Gast war
Annelore Cramm, die 1925 in Westpreußen geboren wurde und seit vielen Jahren in
Dietzenbach lebt.
1945 aus Schlesien und 1956 aus
der ehemaligen DDR geflohen, studierte sie Deutsch und Politik und arbeitete bis
zu ihrem 67. Lebensjahr als Lehrerin. Den Anstoß, Episoden aus ihrem Leben
aufzuschreiben, gaben die Enkel. Sorgfältiger Umgang mit der Sprache ist ihr
wichtig; ihre Geschichten sind sorgsam komponiert und in das jeweilige
politische Zeitgeschehen eingebunden: autobiografisch, aber mit literarischem
Anspruch und in einer so plastischen Erzählweise, dass es immer wieder
Szenenapplaus gab.
Die Palette reichte von der
humorigen Glosse übers Dickwerden und der altersweisen Einsicht, dem Zeitgeist
nicht die Lebensfreude zu opfern, bis hin zu der sehnsuchtsvollen Erinnerung an
eine Kinderfreundschaft im Dritten Reich, unbeschwerte Sommer mit der
geheimnisvollen Rosa, dem Mädchen mit den dunklen Augen und den bunten Röcken,
das samt ihrer Familie von einem Tag auf den anderen verschwand, ein damals
unverständlicher Verlust, der bis in die Gegenwart schmerzt.
Oder das Erlebnis der jungen Frau
während einer nächtlichen Zugfahrt nach einer Hamsterfahrt zurück in die Stadt:
Im Gedränge, in der Kälte, trotz der allgegenwärtigen Angst, entwickelt sich ein
zärtliches Miteinander mit einem Unbekannten, das mit der Einfahrt in den
zerbombten Hauptbahnhof abrupt endet – und doch ein ganzes Leben prägt, weil die
Erinnerung es immer wieder in die Gegenwart spült.
„Ich bin alt – und es gibt
mindestens 394 andere Autoren, darunter sehr berühmte, die ihre Erinnerungen
aufgeschrieben haben. Wozu ich also auch noch?“, fragte Annelore Cramm fast
provozierend in die Runde. Vielleicht, weil jedes Leben einmalig ist? Weil die
Geschichtsbücher gerne den Alltag vergessen, jene kleinen Geschichten aus dem
Leben, die letztlich große Geschichte erst erfahrbar machen?
„Wann erscheint denn Ihr Buch?“,
fragt eine Zuhörerin und gab damit Antwort genug.


Bücher
der Autoren im Lesecafé
Ausstellungen im
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„Geschmack
nach Meer und Sonne“
-
Eine literarisch-kulinarische Reise nach Südfrankreich
Ute Meyer, Frankfurt
14. Lesecafé
Im Alltag ist Ute
Meyer Kriminalhauptkommissarin beim Polizeipräsidium Frankfurt am Main, und sie
liebt ihren Beruf. Doch gerade deshalb brauche es hin und wieder einen kleinen
Abstand, sagt sie und lacht. „Es gibt auch ein Leben nach dem Dienst. Und das
ist vor allem meine Leidenschaft für den Süden – den Süden Frankreichs!“ Eine
Leidenschaft, die vor mehr als zwanzig Jahren durch die Biographie Vincent van
Goghs geweckt wurde: auch er liebte – wie viele Maler – das Licht des Südens.
„Dass das Lesecafé
dieses Mal die Sonne zum Thema hat, ist kein Zufall, sondern ein bewusster
Kontrapunkt zum deutschen Novembergrau!“ fügt Nikola Hahn, Moderatorin des
Lesecafés, hinzu. Hahn und Meyer sind nicht nur hauptberuflich Kolleginnen,
sondern auch in der Schriftstellerei: Ute Meyers „Küche des Midi“ ist mehr als
ein Kochbuch, denn nur Rezepte aufzuschreiben, war ihr zu wenig. „Ich wollte
mehr wissen über die Herkunft der Zutaten, die ich auf den Märkten kaufte, und
ich wollte die Menschen kennenlernen, die diese kulinarischen Köstlichkeiten
herstellen.“
So entstanden die
Geschichten, die den Rezepten die ganz besondere Würze geben, von Joel Durand,
dem Chocolatier aus St. Rémy, zum Beispiel, für den der Beruf Berufung ist, oder
die Anekdote über die merkwürdigen Riten der Boule-Spieler, die das nackte
Hinterteil einer Dame namens Fanny küssen mussten. Und nicht zu vergessen: Die
südfranzösischen Jäger, die zur Saison auf alles schießen, was sich irgendwie
bewegt. Dazu passend hat Ute Meyer eine kleine Sammlung köstlicher Wildgerichte
zusammengestellt.
Was aber wäre die (süd-)französische
Küche ohne Kräuter … ohne den Duft von Rosmarin, Lavendel, Thymian?
So mancher
Gast war erstaunt, dass auch Minze, Fenchel und Bohnenkraut dazugehören – und
noch größer war das Erstaunen, als Nikola Hahn und Ute Meyer einen Korb mit den
entsprechenden Kräutern auspackten und zum „Proberiechen“ verteilten.
„Darf ich etwas
davon mitnehmen?“ fragte eine Zuhörerin begeistert. Sie durfte.
Selbst als die
letzten Gäste gegangen und die restlichen Kräuter wieder eingepackt waren, lag
noch ein feiner Duft nach Süden und Sonne im Café.



Informationen zum Buch:
Ute Meyer
Küche des Midi – Geschichten und Rezepte aus der Provence
-
·
Vorspeisen und
Salate, Suppen, Geflügel, Wild, Fleisch, Kartoffeln
-
·
Gemüse,
Desserts und Kuchen, Sorbets, Fruchtsaucen
-
·
Waren- und
Kräuterkunde
-
·
Anregungen und
Empfehlungen
-
·
Links zu
empfehlenswerten Websites
Bücher
der Autoren im Lesecafé
Ausstellungen im
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15. Lesecafé im
Januar 2009
„Mord und Märchen“
-
Petra Eichler, Dietzenbach
15. Lesecafé
Mord und
Märchen – das erste Lesecafé im neuen Jahr wartete mit einem gewagten Motto auf.
Zu Gast war die Dietzenbacher Schriftstellerin Petra Eichler, die sich in ihrem
Schreiben nicht auf Genres festlegen mag: Phantasie und Poesie rangieren
gleichauf mit dem Blick in menschliche Abgründe. So war es nur folgerichtig,
dass die Autorin im Gespräch mit Moderatorin Nikola Hahn ein Menü der besonderen
Art kredenzte: Ein Märchen als Aperitif zum Mord. Die Traumreise der kleinen
Brenda mit dem geheimnisvollen Sternenmännchen zum Baum ihres Lebens rief
Kindheitserinnerungen wach, und im Hauptgang sorgte der in einem Serienmord
ermittelnde Berliner Kommissar Kern für krimigerechte Gänsehaut.
Als Dessert
servierte Petra Eichler schließlich eine weitere Facette ihres Schreibens: Mit
der humorvollen Kurzgeschichte Der Computerkurs widerlegte sie die
Annahme, in einem Computerlehrgang könne man lernen, einen Computer zu bedienen.
Die Lacher im Publikum ließen auf zahlreiche Leidensgenossen schließen.
Mitten aus
dem Leben gegriffen, aber ganz sicher nicht alltäglich präsentierte sich das
literarische Januar-Menü – und gut bekömmlich war es obendrein, wie der
begeisterte Schlussapplaus im vollbesetzten Café Mocca bewies.


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der Autoren im Lesecafé
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"Tote im Taunus - Warum
Regionalkrimis?"
Nele Neuhaus, Kelkheim
16. Lesecafé
Lauter Leichen und der
Reiz der Region
„Tote im
Taunus – Warum Regionalkrimis?“,
lautete das Motto des 16. Lesecafés, das am Freitag (27.2.) im vollbesetzten
Café Mocca stattfand. Zu Gast war die Kelkheimer Autorin Nele Neuhaus, die
gleich drei Bücher im Gepäck hatte, eines davon noch gar nicht erschienen. Drei
Bücher, drei Leseproben – und drei Leichen, oder, genauer: ein Toter im
Wohnungsflur, einer im Opel-Zoo und als Krönung ein totes Pferd.
„Nein, Krimis
schreiben wollte ich eigentlich nie“, erklärte die Autorin dem erstaunten
Publikum. „Es war nur so, dass meiner Geschichte etwas fehlte, und da dachte
ich, eine Leiche macht sich vielleicht ganz gut.“
Und weil zu
einer Leiche auch ein Ermittler gehört, erfand Neuhaus den sympathischen
Kommissar Bodenstein samt Kollegin Pia Kichhoff; ein Ermittlerteam, das sich
wohltuend von gängigen Klischees abhebt: Bodenstein ist glücklich verheiratet,
und auch seine Kollegin hat ein Leben nach dem Dienst, das aus mehr besteht als
melancholischen Blicken in einen leergeräumten Kühlschrank. Pia Kirchhoffs
Leidenschaft sind Pferde – das kommt ihr beim ersten Mordfall, in dem sie mit
Bodenstein ermittelt, zupass. Die Tote war attraktiv, bekannt für ihre
Egozentrik, und sie arbeitete auf einem Reiterhof. Dort gibt`s gleich mehrere
Verdächtige …
Natürlich
verriet Nele Neuhaus den Mörder nicht, aber dafür gab sie den Gästen im Café
Mocca interessante und amüsante Einblicke in ihren Schriftstelleralltag: „Ich
schreibe Geschichten, seit ich schreiben kann!“, sagte sie, und: „Natürlich ist
in meinen Büchern auch Autobiographisches – und jede Menge Lokalkolorit! Das
macht eine Geschichte lebendig – und authentisch.“
Dass sie auch
andere Welten authentisch beschreiben kann, bewies sie in ihrem ersten Roman
„Unter Haien“, der aus dem Leben einer New Yorker Bankerin erzählt. Weil kein
Verlag das Werk drucken wollte, brachte Nele Neuhaus es 2005 in einem Books on
Demand Verlag heraus. Auch ein Jugendbuch hat sie auf diese Art veröffentlicht,
ebenso wie die beiden ersten Fälle des Ermittlerduos Bodenstein-Kirchhoff. Die
Bücher kamen bei den Lesern so gut an, dass schließlich der List-Verlag auf die
Autorin aufmerksam wurde. Im April dieses Jahres werden die Bodenstein-Krimis
bei List neu aufgelegt, und auch der nächste Mord im Taunus ist schon gelöst:
„Tiefe Wunden“ heißt der dritte Krimi von Nele Neuhaus, der im September
erscheinen wird und aus dem sie zum Schluss eine kleine Kostprobe gab – vom
Fundort der Leiche, selbstredend.
Die Autorin im Internet:
www.neleneuhaus.de


Die Veranstaltung mit Nele Neuhaus wurde von dem Fotografen
Dirk Dick (www.dirkdick.eu)
fotografiert.
Hier finden Sie eine Auswahl
der Bilder!
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