
Künstlercafé Mocca, Theodor-Heuss-Ring 66, 63128
Dietzenbach
Tel.:
06074/9191903
eMail:
kuenstlercafe.mocca@t-online.de
Öffnungszeiten:
Mo - Fr : 09.30 - 18.30 Uhr
Sonntags: 14.00 - 18.00 Uhr
Lesecafé
Veranstaltungskalender
2010
Das nächste Lesecafé
gibt es am:
Freitag, 24.
September 2010
Katzentraum und Goetheruh -
Märchen oder Krimi?
Warum Autoren
schreiben, was sie schreiben
Ursula Schweiss,
Frankfurt, und Bernd Köstering,
Offenbach
Sonntag, 11. Juli, 15 Uhr: Vernissage mit Kamo T.
Vernissagen im Jahr 2010, Vorschau
Nächster Zeichenkurs mit Thomas Stolle:
Termin folgt ...
Der Grafiker Thomas Stolle weiht das
interessierte Publikum in die Geheimnisse des Zeichnens ein.
Der Kurs ist für Anfänger und Fortgeschrittene
geeignet, gefordert sind nur Spaß an der Sache, Stift und Papier. Der
Eintritt ist frei.
Wir
laden Sie herzlich ein, Ihr/Dein Talent bei uns kennenzulernen.
Ihr
Café-Mocca-Team
Nachlese zu den Café-Specials
2009
Die Ausstellungen können
während der Öffnungszeiten des Cafés besichtigt werden.
Das Lesecafé findet immer
am letzten Freitag eines Monats von 18.00 - 19.00 Uhr statt.
Der Eintritt zu
den Ausstellungen und zu allen anderen Veranstaltungen im Künstler-Café ist frei!
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Bitte
beachten: Die Termine für Ausstellungen 2010 sind leider schon vergeben.
Derzeit sind deshalb keine Ausstellungsanmeldungen möglich.
Lesecafé
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Sonstiges

Die drei Inhaber (von links nach
rechts: Melanie, Thomas, Nicki)
Künstlercafé Mocca,
verrät das Schild über dem Eingang. Der erste Blick durch die Tür fällt auf ein
riesiges Mosaik, das eine Eidechse zeigt und die gesamte Breite des Tresens
einnimmt.
„Gecko Mocca
ist unser Maskottchen“, erklärt Thomas, der mit Melanie und Nicki die Idee zu dem Café hatte.
„In
Griechenland gehört ein guter Kaffee zum Leben dazu“, sagt Nicki.
Thomas
lacht. „In Deutschland hat sich die Erkenntnis erst nach und nach durchgesetzt.“
Sein Aha-Erlebnis in Sachen Kaffee liegt Jahre zurück. „Wir hatten Besuch aus
Frankreich, und ich musste mir schon zum Frühstück einen Vortrag über den
schlechten deutschen Kaffee anhören.“ Das blieb nicht ohne Wirkung. „Seitdem ich
weiß, wie wichtig Sortenwahl und Röstung für Geschmack und Bekömmlichkeit sind,
achte ich darauf, was ich kaufe.“
Eine Maxime,
die die Drei für ihr Café übernommen haben.
„Unsere
Kaffees kommen aus aller Welt; verarbeitet werden sie in kleinen, aber feinen
Röstereien, unter anderem im Spessart“, sagt Thomas, der selbst vor Ort
war, um sich von der Qualität der Röstungen zu überzeugen.
„Wir bieten
Genuss für die Sinne“, formuliert Melanie das Motto der
griechisch-deutschen Kooperative: „Duft von frisch gemahlenem Kaffee,
Schokoladen- und Kaffeespezialitäten zum Hier-Genießen und Mitnehmen, Literatur
für die Ohren, Kunst zum Anfassen.“
„Wir möchten
besonders Künstlern aus der Region eine Plattform bieten“, ergänzt Thomas.
„Lesungen und Ausstellungen sind Teil unseres Konzepts.“
Dass das Café
mit den farbenfrohen und sinnlichen Bildern und Objekten der
Künstlerinnengemeinschaft Atelier Vierseitig
aus Frankfurt eröffnete, war
kein Zufall: „Gecko Mocca“ stammt aus ihrer Werkstatt. Und dass auch die
Literatur im „Künstler-Café“ nicht zu kurz kommt, dafür setzt sich die
Schriftstellerin Nikola Hahn ein.
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Auch das Caféhaus-Schild ist in
liebevoller Eigenarbeit hergestellt worden ...

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Nikola Hahn im Gespräch mit Café- und
Bücherliebhabern ...
Liebe
Café-Besucherinnen und Besucher,
Sie fragen sich, was die Schriftstellerin Nikola
Hahn mit dem Café Mocca zu tun hat?
v
Ich habe an der
Idee des „Künstler-Cafés“ kräftig mitgebastelt: Ich liebe Kaffee und Schokolade,
und ich liebe Senf aus Kleinhettstedt (den es im Café zu kaufen gibt)!
v
(Regionale)
Literatur und Kunst sind mir ein Anliegen.
v
Ich bin mit
einem der Inhaber verheiratet :)
v
Meine
Lieblingsfigur Heiner Braun aus meinen Romanen trinkt ständig Kaffee …
Viel Spaß im
Künstler-Café!
Ihre Nikola
Hahn
PS: Sie können im
Künstler-Café meine Bücher kaufen, selbstverständlich sind alle signiert!

Als der
Kaffee serviert wurde, erhob sich ein Oberstleutnant. „Verehrte Gäste! Erlauben
Sie mir ein kleines Schlusswort.“ Seine Stimme verriet, dass er dem Wein mehr
zugesprochen hatte, als ihm guttat.
„Der Genießer
sagt: Den Schluss eines jeden guten Diners muss der Kaffee bilden. Recht hat er!
Nun ist es allerorten bekannt, dass man im Ausland die Deutschen ob ihres
Kaffees übel verhöhnt. Vor einigen Jahren erdreistete sich ein amerikanischer
Steuermannsmaat, mich auf das Rezept der deutschen Kaffeezubereitung zu
verweisen: Bringe eine Tonne Wasser zum Sieden, lege eine Kaffeebohne hinein und
lasse den Sud einkochen, bis Geschmack und Aroma zu einem erträglichen Grad
gemildert sind. Schütte nunmehr das Getränk in eine kalte Tasse und wickle einen
nassen Lappen um deinen Kopf, auf dass du nicht zu sehr aufgeregt werdest …
Nun, man wird
es mir nicht verdenken, dass ich angesichts dieser Frechheit auch ohne Kaffee
sehr aufgeregt wurde! Ich verzichte auf die Wiedergabe der Behandlung, die
dieser Mensch durch meine Faust genießen durfte und schließe mit der Bemerkung,
dass uns Deutschen trotz allem ausländischen Gejaule auch in der Frage der
Kaffeebereitung ein Platz an der Sonne gebührt!“
Auszug aus:
Nikola Hahn, Die Farbe von Kristall. Ein historischer Kriminalroman
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Der im Rahmen eines Mentoring-Projektes gedrehte Film beschreibt die Geschichte einer Frau aus Osteuropa, die in Deutschland Opfer von Menschenhandel wurde, als Prostituierte arbeitete
und sich nach ihrer Festnahme als sogenannte „Opferzeugin“ im Strafverfahren
gegen ihre Peiniger zur Verfügung stellte.
In ihrer Einführung zur Thematik forderte Melanie das Publikum auf,
sich filmisch auf die Seite des "Opfers" zu begeben: Mit meinen Augen
sehen!

Im vollbesetzten Café nahm das Publikum teilweise ergriffen Anteil am
Schicksal der gepeinigten russischen Frau und zeigte sich sowohl von der
künstlerischen Machart und der Aufbereitung der Geschichte beeindruckt.
Im Anschluss an die
Filmvorführung gaben Melanie und Thomas weitere Auskünfte zur
Thematik "Menschenhandel", und es entwickelte
sich ein mehr als einstündiges Gespräch mit dem Publikum.

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