
Künstlercafé Mocca, Theodor-Heuss-Ring 66, 63128
Dietzenbach
Tel.:
06074/9191903
eMail:
kuenstlercafe.mocca@t-online.de
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Café-Mocca-Shop
Öffnungszeiten:
Mo - Fr : 09.30 - 18.30 Uhr
Sonntags: 14.00 - 18.00 Uhr
Das Träumen ist

der Sonntag des
Denkens.
(Henri Frédéric Amiel)
Impressionen aus dem Künstler-Café
fotografiert von Dirk Dick
www.dirkdick.eu
Das Lesecafé mit
Klemens Mieth am 26. Juni fällt wegen gesundheitlicher Probleme des Autors leider aus.
Leider muss auch das bereits
angekündigte Lesecafé im Juli verschoben werden. Im
August macht das Lesecafé - wie vorgesehen - Sommerpause, so dass es erst im September mit dem
20. Lesecafé weitergeht.
Lesecafé
Veranstaltungskalender
2009
Nächstes Lesecafé:
Freitag, 25. September 2009
„Der
Geier auf dem Schornsteinsims - Schreiben und Humor"
Barbara Hennings,
Frankfurt
Nachlese: Lesecafé mit
Dagmar Bojahra im Mai
Aktuelle Ausstellung: „Sehens-Werte
Momente"
mit Charlotte Lorenz (Dietzenbach)
Die Ausstellungen können
während der Öffnungszeiten des Cafés besichtigt werden.
Das Lesecafé findet immer
am letzten Freitag eines Monats von 17.00 - 18.00 Uhr statt.
Der Eintritt zu
den Ausstellungen und zum Lesecafé ist frei!
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Lesecafé
Aktueller
Veranstaltungskalender
des Lesecafés
Sonstiges

Die drei Inhaber (von links nach
rechts: M. Pfister/T. Hahn/N. Matthaiou)
Künstlercafé Mocca,
verrät das Schild über dem Eingang. Der erste Blick durch die Tür fällt auf ein
riesiges Mosaik, das eine Eidechse zeigt und die gesamte Breite des Tresens
einnimmt.
„Gecko Mocca
ist unser Maskottchen“, erklärt Thomas Hahn, der mit Melanie Pfister und Niki
Matthaiou die Idee zu dem Café hatte.
„In
Griechenland gehört ein guter Kaffee zum Leben dazu“, sagt Niki Matthaiou.
Thomas Hahn
lacht. „In Deutschland hat sich die Erkenntnis erst nach und nach durchgesetzt.“
Sein Aha-Erlebnis in Sachen Kaffee liegt Jahre zurück. „Wir hatten Besuch aus
Frankreich, und ich musste mir schon zum Frühstück einen Vortrag über den
schlechten deutschen Kaffee anhören.“ Das blieb nicht ohne Wirkung. „Seitdem ich
weiß, wie wichtig Sortenwahl und Röstung für Geschmack und Bekömmlichkeit sind,
achte ich darauf, was ich kaufe.“
Eine Maxime,
die die Drei für ihr Café übernommen haben.
„Unsere
Kaffees kommen aus aller Welt; verarbeitet werden sie in kleinen, aber feinen
Röstereien, unter anderem im Spessart“, sagt Thomas Hahn, der selbst vor Ort
war, um sich von der Qualität der Röstungen zu überzeugen.
„Wir bieten
Genuss für die Sinne“, formuliert Melanie Pfister das Motto der
griechisch-deutschen Kooperative: „Duft von frisch gemahlenem Kaffee,
Schokoladen- und Kaffeespezialitäten zum Hier-Genießen und Mitnehmen, Literatur
für die Ohren, Kunst zum Anfassen.“
„Wir möchten
besonders Künstlern aus der Region eine Plattform bieten“, ergänzt Thomas Hahn.
„Lesungen und Ausstellungen sind Teil unseres Konzepts.“
Dass das Café
mit den farbenfrohen und sinnlichen Bildern und Objekten der
Künstlerinnengemeinschaft Atelier Vierseitig
aus Frankfurt eröffnete, war
kein Zufall: „Gecko Mocca“ stammt aus ihrer Werkstatt. Und dass auch die
Literatur im „Künstler-Café“ nicht zu kurz kommt, dafür setzt sich die
Schriftstellerin Nikola Hahn ein.
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Auch das Caféhaus-Schild ist in
liebevoller Eigenarbeit hergestellt worden ...

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Nikola Hahn im Gespräch mit Café- und
Bücherliebhabern ...
Liebe
Café-Besucherinnen und Besucher,
Sie fragen sich, was die Schriftstellerin Nikola
Hahn mit dem Café Mocca zu tun hat?
v
Ich habe an der
Idee des „Künstler-Cafés“ kräftig mitgebastelt: Ich liebe Kaffee und Schokolade,
und ich liebe Senf aus Kleinhettstedt (den es im Café zu kaufen gibt)!
v
(Regionale)
Literatur und Kunst sind mir ein Anliegen.
v
Ich bin mit
einem der Inhaber verheiratet :)
v
Meine
Lieblingsfigur Heiner Braun aus meinen Romanen trinkt ständig Kaffee …
Viel Spaß im
Künstler-Café!
Ihre Nikola
Hahn
PS: Sie können im
Künstler-Café meine Bücher kaufen, selbstverständlich sind alle signiert!

Als der
Kaffee serviert wurde, erhob sich ein Oberstleutnant. „Verehrte Gäste! Erlauben
Sie mir ein kleines Schlusswort.“ Seine Stimme verriet, dass er dem Wein mehr
zugesprochen hatte, als ihm guttat.
„Der Genießer
sagt: Den Schluss eines jeden guten Diners muss der Kaffee bilden. Recht hat er!
Nun ist es allerorten bekannt, dass man im Ausland die Deutschen ob ihres
Kaffees übel verhöhnt. Vor einigen Jahren erdreistete sich ein amerikanischer
Steuermannsmaat, mich auf das Rezept der deutschen Kaffeezubereitung zu
verweisen: Bringe eine Tonne Wasser zum Sieden, lege eine Kaffeebohne hinein und
lasse den Sud einkochen, bis Geschmack und Aroma zu einem erträglichen Grad
gemildert sind. Schütte nunmehr das Getränk in eine kalte Tasse und wickle einen
nassen Lappen um deinen Kopf, auf dass du nicht zu sehr aufgeregt werdest …
Nun, man wird
es mir nicht verdenken, dass ich angesichts dieser Frechheit auch ohne Kaffee
sehr aufgeregt wurde! Ich verzichte auf die Wiedergabe der Behandlung, die
dieser Mensch durch meine Faust genießen durfte und schließe mit der Bemerkung,
dass uns Deutschen trotz allem ausländischen Gejaule auch in der Frage der
Kaffeebereitung ein Platz an der Sonne gebührt!“
Auszug aus:
Nikola Hahn, Die Farbe von Kristall. Ein historischer Kriminalroman
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Am Freitag,
22. Februar 2008, 19 Uhr,
zeigte Melanie Pfister ihren 2006 entstandenen Film „Mit meinen Augen
sehen“. Der im Rahmen eines Mentoring-Projektes gedrehte Film beschreibt die Geschichte einer Frau aus Osteuropa, die hier
in Deutschland Opfer von Menschenhandel wurde, als Prostituierte arbeitete
und sich nach ihrer Festnahme als sogenannte „Opferzeugin“ im Strafverfahren
gegen ihre Peiniger zur Verfügung stellte.
In ihrer Einführung zur Thematik beschrieb
Pfister die Arbeit aus Sicht eines
.Polizisten und forderte das Publikum auf,
sich filmisch auf die Seite des "Opfers" zu begeben: Mit meinen Augen
sehen!

Im vollbesetzten Café nahm das Publikum teilweise ergriffen Anteil am
Schicksal der gepeinigten russischen Frau und zeigte sich sowohl von der
künstlerischen Machart und der Aufbereitung der Geschichte beeindruckt.
Im Anschluss an die
Filmvorführung gaben Melanie Pfister und Thomas Hahn weitere Auskünfte zur
Thematik "Menschenhandel", und es entwickelte
sich ein mehr als einstündiges Gespräch mit dem Publikum.

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Das Lesecafé wird von Nikola Hahn moderiert und findet jeweils am letzten
Freitag des Monats von 17.00 - 18.00 Uhr statt. Interessierte Autoren aus der
Region, die sich und ihr Werk im Café vorstellen möchten, sind herzlich
willkommen. Da das Lesecafé keine Lesung, sondern ein Gespräch über die
unterschiedlichen Arten des Schreibens ist, gibt es keine Beschränkung auf
bestimmte Genres. Es spielt auch keine Rolle, ob Sie schon ein Buch
veröffentlicht haben - viel wichtiger ist es, dass Sie vor Zuhörern über Ihr
Schreiben erzählen können. Wenn Sie Interesse haben, melden Sie sich einfach -
Sie erhalten dann weitere Informationen und eine Anmeldung.
Bewerbung um eine
Ausstellung im Café Mocca
Im Café Mocca finden regelmäßig
Vernissagen/Ausstellungen regionaler Kunst statt. Wenn Sie bildender Künstler
aus dem Großraum Rhein-Main sind und Interesse haben, Ihre Werke im Café Mocca
auszustellen, freut sich das Team vom Café Mocca über Ihre Bewerbung.
Bitte senden Sie eine Mail mit einer Kurzvita und Abbildungen von mindestens
zwei Ihrer Werke -
alternativ: die Adresse Ihrer Website
- an folgende Adresse oder Mail:
Künstlercafé Mocca, Theodor-Heuss-Ring 66, 63128
Dietzenbach
eMail:
kuenstlercafe.mocca@t-online.de
Nach Eingang Ihrer Bewerbung
wird geprüft, ob und wann eine Ausstellung stattfinden könnte. Das
Café-Mocca-Team wird sich mit Ihnen auf jeden Fall in Verbindung setzen, bittet
aber wegen der hohen Nachfrage um etwas Geduld. Bitte sehen Sie daher von
Nachfragen ab. Vielen herzlichen Dank!
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