
Künstlercafé Mocca, Theodor-Heuss-Ring 66, 63128
Dietzenbach
Tel.:
06074/9191903
eMail:
kuenstlercafe.mocca@t-online.de
Öffnungszeiten:
Mo - Fr: 09.30 - 18.30 Uhr
Sa + So: 14.00 - 18.00 Uhr NEU!
- Zum
Internet-Shop
des Künstler-Cafés

Die drei Inhaber (von links nach
rechts: M. Pfister/T. Hahn/N. Matthaiou)
Künstlercafé Mocca,
verrät das Schild über dem Eingang. Der erste Blick durch die Tür fällt auf ein
riesiges Mosaik, das eine Eidechse zeigt und die gesamte Breite des Tresens
einnimmt.
„Gecko Mocca
ist unser Maskottchen“, erklärt Thomas Hahn, der mit Melanie Pfister und Niki
Matthaiou die Idee zu dem Café hatte.
„In
Griechenland gehört ein guter Kaffee zum Leben dazu“, sagt Niki Matthaiou.
Thomas Hahn
lacht. „In Deutschland hat sich die Erkenntnis erst nach und nach durchgesetzt.“
Sein Aha-Erlebnis in Sachen Kaffee liegt Jahre zurück. „Wir hatten Besuch aus
Frankreich, und ich musste mir schon zum Frühstück einen Vortrag über den
schlechten deutschen Kaffee anhören.“ Das blieb nicht ohne Wirkung. „Seitdem ich
weiß, wie wichtig Sortenwahl und Röstung für Geschmack und Bekömmlichkeit sind,
achte ich darauf, was ich kaufe.“
Eine Maxime,
die die Drei für ihr Café übernommen haben.
„Unsere
Kaffees kommen aus aller Welt; verarbeitet werden sie in kleinen, aber feinen
Röstereien, unter anderem im Spessart“, sagt Thomas Hahn, der selbst vor Ort
war, um sich von der Qualität der Röstungen zu überzeugen.
„Wir bieten
Genuss für die Sinne“, formuliert Melanie Pfister das Motto der
griechisch-deutschen Kooperative: „Duft von frisch gemahlenem Kaffee,
Schokoladen- und Kaffeespezialitäten zum Hier-Genießen und Mitnehmen, Literatur
für die Ohren, Kunst zum Anfassen.“
„Wir möchten
besonders Künstlern aus der Region eine Plattform bieten“, ergänzt Thomas Hahn.
„Lesungen und Ausstellungen sind Teil unseres Konzepts.“
Dass das Café
mit den farbenfrohen und sinnlichen Bildern und Objekten der
Künstlerinnengemeinschaft Atelier Vierseitig
aus Frankfurt eröffnete, war
kein Zufall: „Gecko Mocca“ stammt aus ihrer Werkstatt. Und dass auch die
Literatur im „Künstler-Café“ nicht zu kurz kommt, dafür setzt sich die
Schriftstellerin Nikola Hahn ein.
zurück
Auch das Caféhaus-Schild ist in
liebevoller Eigenarbeit hergestellt worden ...

zurück

Nikola Hahn im Gespräch mit Café- und
Bücherliebhabern ...
Liebe
Café-Besucherinnen und Besucher,
Sie fragen sich, was die Schriftstellerin Nikola
Hahn mit dem Café Mocca zu tun hat?
v
Ich habe an der
Idee des „Künster-Cafés“ kräftig mitgebastelt: Ich liebe Kaffee und Schokolade,
und ich liebe Senf aus Kleinhettstedt (den es im Café zu kaufen gibt)!
v
(Regionale)
Literatur und Kunst sind mir ein Anliegen
v
Ich bin mit
einem der Inhaber verheiratet!
v
Meine
Lieblingsfigur Heiner Braun aus meinen Romanen trinkt ständig Kaffee …
Viel Spaß im
Künstler-Café!
Ihre Nikola
Hahn
PS: Sie können im
Künstler-Café meine Bücher kaufen, selbstverständlich sind alle signiert!

Als der
Kaffee serviert wurde, erhob sich ein Oberstleutnant. „Verehrte Gäste! Erlauben
Sie mir ein kleines Schlusswort.“ Seine Stimme verriet, dass er dem Wein mehr
zugesprochen hatte, als ihm guttat.
„Der Genießer
sagt: Den Schluss eines jeden guten Diners muss der Kaffee bilden. Recht hat er!
Nun ist es allerorten bekannt, dass man im Ausland die Deutschen ob ihres
Kaffees übel verhöhnt. Vor einigen Jahren erdreistete sich ein amerikanischer
Steuermannsmaat, mich auf das Rezept der deutschen Kaffeezubereitung zu
verweisen: Bringe eine Tonne Wasser zum Sieden, lege eine Kaffeebohne hinein und
lasse den Sud einkochen, bis Geschmack und Aroma zu einem erträglichen Grad
gemildert sind. Schütte nunmehr das Getränk in eine kalte Tasse und wickle einen
nassen Lappen um deinen Kopf, auf dass du nicht zu sehr aufgeregt werdest …
Nun, man wird
es mir nicht verdenken, dass ich angesichts dieser Frechheit auch ohne Kaffee
sehr aufgeregt wurde! Ich verzichte auf die Wiedergabe der Behandlung, die
dieser Mensch durch meine Faust genießen durfte und schließe mit der Bemerkung,
dass uns Deutschen trotz allem ausländischen Gejaule auch in der Frage der
Kaffeebereitung ein Platz an der Sonne gebührt!“
Auszug aus:
Nikola Hahn, Die Farbe von Kristall. Ein historischer Kriminalroman
zurück
Pia Grambart–Delalic (Lustige
Figuren; zwei Figuren als Dauerleihgabe im Café bis September 2007)
Cleo S. ("Verrückte Möbel",
Phantasiemobiliar; das Café hat den "verrückten" Garderobenständer erworben)
Fay Grambart (Computeranimation,
Malerei)
Birgit Kröber (Schmuckdesign)
2. Vernissage
März 2007 - Grün-rosa-Ketten, Ikebana in Keramik und Wörter, die Bilder
wurden
Barbara Nickel, Dietzenbach
(Schmuck) -
www.dawanda.com/shop/baneor87
Erika Mertens, Dietzenbach
(Schmuck)
Chiang-Ling Chang Ripper, Rödermark
(Keramikobjekte/Ikebana)
Pia Winkenstern, Offenbach
(Malerei; Öl, Aquarell, Zeichnungen)
Erika Reetz, Dietzenbach
(Malerei; Mischtechniken)
Marianne Ries, Dietzenbach
(Malerei; Aquarell, Mischtechnik)
Barbara Mingels, Rödermark
(Malerei; Aquarell, Mischtechnik)
Silvia Zimmermann, Dietzenbach
(Malerei; Aquarell, Spachteltechnik, Acryl, Rigiddruck in Acrylglas)
Thomas Strittmatter, Dietzenbach
(Porträtzeichnungen)
Gudula Steiner-Junker, Wiesbaden
(Zeit- und
Raum-variable Wanderzyklus-Ausstellung zum Thema Freude)
zurück
Grün-rosa Ketten, Ikebana in
Keramik und Wörter, die Bilder wurden :
Eine etwas andere Vernissage im
Café Mocca (März 2007)
Das Café war so gut gefüllt, dass
einige keinen Sitzplatz mehr fanden. Mitinhaberin Melanie Pfister gefiel`s.
„Regionalen Künstlern ein Forum zu bieten, gehört zu unserem Konzept. Ich freue
mich, dass Sie so zahlreich gekommen sind“, begrüßte sie die Gäste, bevor sie
das Wort an Nikola Hahn übergab.

Café-Mitinhaberin Melanie Pfister
begrüßt auch die kleinen Gäste
„Ein Café ist ein Ort der
Begegnung, des Gesprächs. Ein passender Ort also, Kunst in den Alltag der
Menschen zu bringen“, nahm die Autorin den Faden auf. Auch wenn das Motto der
Vernissage laute: „Wenn Wörter Bilder werden“, gehe es nicht nur um Malerei. „Im
Schmuck, der Erstgeborenen der Künste, finden wir den Keim aller anderen“
zitierte sie den spanischen Philosophen José Ortega y Gasset.

Collier von Barbara Nickel
Kunstvolle Ringe, Ketten und
Ohrhänger fertigen
Erika Mertens
aus Dietzenbach und ihre Tochter
Barbara Nickel.
In der Ausstellungsvitrine des Cafés zeigen sie eine Auswahl ihrer Arbeiten.
„Barbara ist Widerspruch, Erika Harmonie, haben die beiden mir im Vorgespräch
verraten“, sagte Nikola Hahn lächelnd. Während Barbara Nickel bewusst konträre
Farben, etwa Giftgrün oder Orange mit Rosa kombiniere, setze Erika Mertens eher
auf harmonische Farbklänge.

Nikola Hahn im Gespräch mit Erika
Mertens und Barbara Nickel
Harmonisch wirkt auch das
Ikebana-Gesteck, dessen rosa Zierkirschenblüten einen Hauch Frühling auf den
Tresen des Cafés zaubern. Nicht nur die sorgsam arrangierten Blumen, sondern
auch das Gefäß stammt von
Chia-Ling Chang-Ripper aus Rödermark.

Nikola Hahn und Chia-Ling
Chang-Ripper
In einem Bergdorf in Taiwan
aufgewachsen, kam die Deutsch-Studentin 1991 nach Deutschland – und blieb. Die
Kunst des Blumensteckens hat sie bei einer chinesischen Meisterin gelernt, und
irgendwann entstand die Idee, die Gefäße für ihre Arrangements selbst zu
fertigen. Im Laufe der Zeit erweiterte sie ihre Produktpalette um kleinere
Gebrauchskeramik für die asiatische Tafel, zum Beispiel Saucen-Schälchen oder
Stäbchen-Halter in Fisch-Form.
Von der uralten chinesischen
Keramiktradition führte Nikola Hahn die Zuhörer nach Alsfeld, der Geburtsstadt
von Pia Winkenstern. Solange Pia denken könne, habe sie leidenschaftlich gern
gemalt – und trotz dieser Leidenschaft einen ganz und gar unkünstlerischen Beruf
gewählt: 1992 fing die Kriminaloberkommissarin bei der Hessischen Polizei an,
war Streifenpolizistin auf verschiedenen Revieren im Kreis Offenbach und
wechselte dann zur Kriminalpolizei.
„Wir lernten uns bei der
Bearbeitung eines Doppelmordes kennen, und da wir beide künstlerisch
interessiert waren, hatten wir auch über den Dienst hinaus genügend
Gesprächsstoff“, erinnerte sich Nikola Hahn an ihre erste Begegnung.

Pia Winkenstern
Während Polizei und Sport
zusammengehörten, sei für viele die Kombination Polizei und Kunst irritierend,
obwohl es immer mehr Polizeibeamte gebe, die sich als Musiker, Schriftsteller
oder Maler betätigten. Für Pia Winkenstern sei die Malerei aber keinesfalls nur
ein Hobby. Seit mehreren Jahren nimmt sie Unterricht in Akt- und
Porträtzeichnen, und sie besucht die Städel-Abendschule. Günther Kürbis,
Städel-Absolvent, war ihr erster Förderer, mit dem sie noch immer größere
Projekte bespricht.
Für die Ausstellung im Café Mocca
hat Pia Winkenstern den Schwerpunkt auf ihre Werkgruppe „Sprich-Worte“ gelegt,
eben „Wörter, die Bilder werden“.

Pia Winkenstern: Aus der
Werkgruppe "Sprich-Worte", Es wächst Gras darüber

Pia Winkenstern: Aus der
Werkgruppe "Sprich-Worte"

Pia Winkenstern vor ihrem Bild
"Verfahren"
zurück


Erika Reetz: Mond
zurück

Die Café-Inhaberinnen Melanie Pfister und Niki Matthaiou
bereiten die Ausstellung vor

Marianne Ries: Boote

Marianne Ries: Griechische Kirche (Ankauf durch Café
Mocca)

Marianne Ries: Sonnenuntergang
zurück
Spachtelmasse,
Kugelschreiber, Architektenfolie - Begriffe, die man eher mit "Baumarkt" statt
mit "Vernissage" verbindet. Die
Rödermärker Künstlerin Barbara
Mingels arbeitet mit
ungewöhnlichen Materialien, verbindet Aquarellfarben in eindrucksvoller
Mischtechnik zu Bildern mit einer besonderen Ausdruckskraft.
Die nunmehr fünfte Ausstellung im Künstler-Café Mocca war nicht nur von den
Besucherzahlen beeindruckend, sondern brachte auch einen Rekord: kaum eine
Stunde nach Eröffnung der Ausstellung waren bereits zwei Bilder verkauft.

Barbara Mingels vor ihren Bildern "Harlekine" und "Pablo"
(verkauft)

Barbara Mingels: Pablo (verkauft)

Barbara Mingels: Eisvogel

Barbara Mingels: Spanisches Dorf

Barbara Mingels: Im Süden (verkauft)

Barbara Mingels: Harlekine
zurück
Stier mit Brille: Konflikt
und Harmonie - Vernissage mit Silvia Zimmermann
(Oktober 2007)
Fröhliche Kühe und bunte
Libellen, Abstraktes auf Leinwand und Akte auf Glas:„Wie viele Künstler stellen
aus?“, fragte eine Besucherin interessiert. Sie blieb nicht die einzige, die die
breite Palette an Themen und Techniken bestaunte, die Silvia Zimmermann zu
bieten hat. Die in Dietzenbach lebende Künstlerin malt seit fünfzehn Jahren.
„Die Farbe muss aufs Papier!“, beschreibt sie ihre Leidenschaft. Aber sie weiß
auch ungewöhnliche Materialien künstlerisch zu nutzen. Schon während ihres
Studiums beschäftigte sie sich mit technischer und experimenteller Gestaltung.
Statt ihre Akt-Aquarelle gerahmt hinter Glas zu präsentieren, fertigt Silvia
Zimmermann sogenannte Rigiddrucke an: hochwertige Reproduktionen, die mittels
einer speziellen Technik in Acrylglas gedruckt werden.
Das bewusste Spiel mit Farben und
die Verfremdung gegenständlicher Motive nutzt die studierte Designerin auch in
ihrer Acrylmalerei.
„Ich möchte dem Betrachter
Freiräume für eigene Stimmungen und Gefühle geben“, beschreibt sie ihre
Intention. Libellen und Kühe sind ihre bevorzugten Motive. Während die Serie
„Libellen“ durch harmonisch abgestimmte Farbverläufe und Spachteltechnik beinahe
filigran wirkt, bestechen Silvia Zimmermanns „Kuh-Motive“ durch kräftigen
Pinselstrich, kontrastreiche Farbgebung und ironische Verfremdung. So trägt
Stier „Jo aus Tirol“ eine Motorradbrille, während „Kuh Rosa“, ebenfalls aus
Tirol, mit entsprechend kolorierter „Haartolle“ daherkommt. Witz und Ironie,
Aggression und Ruhe, Kraft und Zartheit: Silvia Zimmermanns Gemälde sind
Konflikt und Harmonie. Ihre Arbeiten laden zum Schmunzeln, aber auch zum
Nach-Denken ein.

Silvia Zimmermann im Gespräch mit Melanie Pfister und Th. Hahn vom Café
Libellen in Grün und Rot; aus der Serie: Libellen von der Insel


Stier Paul aus Tirol

Kuh
Rosa aus Tirol
zurück
Gesichter - Vernissage mit Thomas Strittmatter (Januar 2008)
Thomas Strittmatter schaut gern,
und zwar am liebsten anderen ins Gesicht. Das kann, wie es ihm neulich in der
Straßenbahn geschah, damit enden, dass sein Gegenüber, im konkreten Falle eine
junge Frau, ihm frech die Zunge herausstreckt. "Mich faszinieren Gesichter, sie
spiegeln die Persönlichkeit, sie zeigen die Spuren des Lebens, all das, was
einen Menschen ausmacht", begründet der Künstler sein Faible für Porträts.
Obwohl: "Künstler" - das Wort hört er nicht gern, sieht er sich doch eher als
"Beobachter, der mit hohem Anspruch an sich selbst und immer im Zweifel über das
Ergebnis, Menschengesichter porträtieren möchte, Bilder schaffen, die mehr sind
als eine bloße Fotografie. "Kleinste Abweichungen in der Proportion, und ein
Gesicht sieht sofort anders aus", sagt er, und: "Ich mag es, meine Arbeitspausen
kreativ zu nutzen."
So stehen in seinem Dietzenbacher
Büro immer einige unvollendete Zeichnungen bereit, denen der
Kommunikationsdesigner sich widmet, wenn der Brotberuf getan ist - oder auch
zwischendurch, zur Entspannung, bei ruhiger Klaviermusik. Thomas Strittmatter
ist dabei nicht auf eine bestimmte Technik festgelegt, er arbeitet mit
unterschiedlichen Materialien; neben dreidimensionalen und akribisch gefertigten
Bleistiftzeichnungen zeichnet er auch mit Kohle und malt in Acryl. "Eine
Zeichnung ist individuell - sie ist eine Interpretation, kein Beweis wie ein
Foto", erklärt er seine Arbeitsweise. Eine bloße Fotografie als Vorlage genügt
ihm daher nicht; er möchte den Menschen sehen, den er porträtiert, seine Mimik
studieren. Erste Skizzen lassen eine Ahnung aufkommen, wie das fertige Bild
aussehen könnte; sie dienen zusammen mit Fotos, die der Künstler am liebsten
selbst macht, als Erinnerungsstütze beim Zeichnen.

Thomas Strittmatter und Café-Inhaberin Melanie Pfister bei der Vernissage






zurück
Gudula
Steiner-Junker
wurde bekannt durch die von ihr entwickelte Variante des „Lachyoga“,
das Humor, Lachen, Spielfreude und Achtsamkeit zur Lebenskunst vereint. Als
Buchautorin hat sie ihr Wissen unter dem Titel „LACHYOGA“ im Südwest-Verlag
veröffentlicht.
Bisher weniger bekannt sind ihre Bilder unter
dem Motto „Magischer Idealismus“, eine Zeit- und Raum-variable
Wanderzyklus-Ausstellung zum Thema Freude, die sie als 4. Wanderstation im
Künstlercafé Mocca präsentiert.
Gudula
Steiner-Junker bewegt sich mit ihrer Malerei auf professionellem Boden: Sie
hat Bildende Kunst studiert, viele Jahre lang ihre Bilder als „Instant-Malerei“
auf dem Pflaster von Fußgängerzonen entstehen lassen, denn - so sagt sie:
Mit meiner Kunst möchte ich mitten im „Leben“ Impulse für das LEBEN setzen:
„"Meine
Bilder stelle ich gern in Räumen aus, die mitten im Leben sinnlichen Genuss
anbieten wie z.B. leckeren Kaffee und Kuchen.
Denn auch meine Malerei
ist Genuss für die Sinne - denn wie sonst als mit und durch die Sinne lässt
sich Kunst erfahren und genießen?
Mein Grundthema: die FREUDE, beinhaltet im
Fluss des Lebens das immer wiederkehrende Motiv des „Entstehen-Sein-Vergehen“.
Malerei ist für mich -
genau wie das von mir entwickelte Lachyoga = Lebenskunst. Ebenso wie das
Lachen uns braucht, damit es erklingen und sich entfalten kann - ebenso
brauchen die Bilder Betrachter, um sich entfalten zu können: Jedes Bild
entsteht – letztlich – im Auge des Betrachters!"
(Gudula Steiner-Junker )
Ein ganz besonderer magischer
Moment eröffnete sich den Besuchern, als die zufällig anwesende Gruppe "I´m your
baby" den Song "Boys dont´t cry" anstimmten und dem offiziellen Teil der
Vernissage einen ungeplanten, aber würdigen Abschluss verliehen.
Die drei jungen Frauen proben
seit geraumer Zeit in der Dietzenbacher Tanzschule Sim Aktel und haben am 27.
April ihren ersten Auftritt in Oberursel. Im Café Mocca gab´s sozusagen die
"Generalprobe" - ganz im Einklang mit dem Motto der Vernissage und zur Freude
der Künstlerin, die sich Lachen und Freude auf die Fahnen geschrieben hat.

Melanie Pfister im Gespräch mit Gudula Steiner-Junker

Außerplanmäßiges "Ständchen" der Gruppe "I`m your baby"
Drei Bilder aus der Wanderausstellung "Magischer Idealismus"



zurück
Am Freitag,
22. Februar 2008, 19 Uhr,
zeigte Melanie Pfister ihren 2006 entstandenen Film „Mit meinen Augen
sehen“. Der im Rahmen eines Mentoring-Projektes des Hessischen Polizei
gedrehte Film beschreibt die Geschichte einer Frau aus Osteuropa, die hier
in Deutschland Opfer von Menschenhandel wurde, als Prostituierte arbeitete
und sich nach ihrer Festnahme als sogenannte „Opferzeugin“ im Strafverfahren
gegen ihre Peiniger zur Verfügung stellte.
In ihrer Einführung zur Thematik beschrieb
Pfister die Arbeit aus Sicht eines Polizisten und forderte das Publikum auf,
sich nun filmisch auf die Seite des "Opfers" zu begeben: Mit meinen Augen
sehen!

Im vollbesetzten Café nahm das Publikum teilweise ergriffen Anteil am
Schicksal der gepeinigten russischen Frau und zeigte sich sowohl von der
künstlerischen Machart und der Aufbereitung der Geschichte beeindruckt.
Im Anschluss an die
Filmvorführung gaben Melanie Pfister und Thomas Hahn weitere Auskünfte zur
Thematik "Menschenhandel" und zur polizeilichen Arbeit, und es entwickelte
sich ein mehr als einstündiges Gespräch mit dem Publikum.

zurück
Autoren im Lesecafé:
Mai 2007 -
Rolf Küchler, Dietzenbach ("Gereimtes von der
Börse" und Lausbubengeschichten)
Juni 2007 - Dorit
Bader, Dietzenbach ("Teufelsgarn", Ein Buch nicht
nur für Kinder)
Juli 2007 - Stefanie
Rafflenbeul, Rodgau (Phantastisches, Erotik für
Frauen und Spaß an "Heftchen")
August 2007 - Gudula Steiner-Junker, Wiesbaden
("Lach-Yoga")
September - kein Lesecafé ... die
Moderatorin ist in Urlaub
☺
Oktober 2007 -
Nikola Hahn, Rödermark ("Nachrichten aus meiner
Schreibwerkstatt")
November 2007
- Gudula Steiner-Junker, Wiesbaden
(Weil's so schön war ... : Lach-Yoga
zum Zweiten!)
Dezember 2007 - "Zwischen den Jahren"
- kein Lesecafé!
Januar 2008 - Kein Lesecafé
Februar 2008
- Cornelia Anken, Frankfurt
("Geschnitten oder am Stück" - Wie man dazu kommt, Krimis
zu schreiben)
März 2008 - Petra
Seibert, Dreieich ("Ich bin ich" - Schreiben als
Hilfe zur Selbsthilfe)
April 2008 - wegen Erkrankung der
Moderatorin leider kein Lesecafé
"Autoren und Leser in lockerer (Kaffee-)Runde ins Gespräch bringen" lautet das
Motto des Lesecafés; die Auftaktveranstaltung fand am 25. Mai 2007 statt.

Nachrichten von der Börse -
humorvoll gereimt ...
Rolf Küchler, vormaliger Dietzenbacher Kommunalpolitiker
und bis 1996 an der Frankfurter
Wertpapierbörse tätig, gab unter anderem Gedichte über seine ehemalige
Arbeitsstelle zum besten: Die "Börse in Versen" kam bei den Gästen des Cafés
besonders gut an. Im Gespräch mit der Rödermärker Schriftstellerin Nikola Hahn
verriet der Autor aber auch Lausbubengeschichten aus seiner norddeutschen Heimat
- die literarische Aufarbeitung einer Zugfahrt mit Hindernissen verarbeitete er
zum Beispiel in der Kurzgeschichte "Ausgebremst".
Im zweiten Lesecafé am 30. Juni
verriet die Rechtsanwältin und Autorin des Buches "Teufelsgarn",
Dorit Bader, wie sie und ihr
Lebensgefährte das Teufelchen "Diefel" erfunden haben, das inzwischen zum
teuflisch-liebenswerten Maskottchen der Stadt Dietzenbach geworden ist.

zurück
Erotik von Frauen
für Frauen, Schwertkampf im mittelalterlichen Japan, Horror-Hörgeschichten,
Bildstarke Miniaturen und ein phantastisches Märchen vom letzten Einhorn - die
Rodgauer Autorin Stefanie Rafflenbeul
bietet einen nicht alltäglichen literarischen Mix, und einiges davon stellte sie
den Zuhörern im voll besetzten dritten Lesecafé vor. "Mein Ziel ist es, vom
Schreiben leben zu können, aber trotzdem die Dinge zu machen, die ich gerne
machen möchte", sagte die Autorin, deren Faible es (vor allem) ist, Heftromane
zu schreiben.
"Früher habe ich manchmal das Ende eines solchen Romans umgeschrieben, wenn es
mir nicht gefiel." Inzwischen ist sie selbst ins Team einer Serie eingestiegen.
"Phantastik und Horror reizen mich besonders", verriet die Autorin, die aber
auch Erotik von Frauen für Frauen schreibt - und als Auftakt einen Ausriss aus
"Der falsche Samurei" las: eine neue Romanreihe, die dieses Jahr im vss-Verlag
erscheint und im mittelalterlichen mystisch-verklärten Japan spielt.
Dass sie aber auch jenseits der Heftromanwelt zu Hause ist, zeigte sie mit einer
Auswahl ihrer (noch unveröffentlichten) Miniaturen, in denen sie Gefühle in
Bilder übersetzt.
Stefanie Rafflenbeul ist auch
im Internet zu finden, und zwar
hier!

Nikola Hahn und Stefanie Rafflenbeul im Gespräch
Abschied
Ich bin nicht der, der schwarze Katzen hält
Sternenlicht fällt auf leere Dächer
Wo wir einst auf Thronstühlen süßen Wein tranken
Taumeln blutige Federn zu Boden
Dort, wo Du den Vogel meiner Freundschaft
Achtlos gerissen hast
©Stefanie
Rafflenbeul
zurück
Jeder weiß:
Lachen ist gesund, aber was tun, wenn man nichts
zu lachen hat? Das Lesecafé im Café Mocca bot im August ein Vergnügen der
besonderen Art: Nicht Gedichte, Geschichten oder Romane standen auf dem
Programm, sondern Lachen!
"Lach-Yoga" heißt das Buch, das
Gudula Steiner-Junker
2006 im Südwestverlag veröffentlicht hat und das sie im Gespräch mit Autorin
Nikola Hahn am Freitag, 31. August vorstellte.
"Das wird heute etwas anders als
sonst", kündigte Nikola Hahn den zahlreich erschienenen Zuhörern an: nicht
Lesen, sondern Lachen laute das Motto im vierten Lesecafé. Tatsächlich schaffte
es Gudula Steiner-Junker schon nach wenigen Minuten, die ersten Lachnerven zu
reizen. Kein Wunder, denn immerhin leitet sie seit sieben Jahren das
Lach-Yoga-Zentrum Deutschlands. "Wir lachen immer mittwochs, am liebsten in
freier Natur", erklärte sie - natürlich lachend.
Informationen zur Autorin:
Gudula Steiner-Junker hat 1998 in
Wiesbaden den ersten Lachclub in Europa gegründet. Sie war die Initiatorin der
Lachbewegung Deutschland und leitet seit 2000 das Yoga Lachzentrum Deutschland.
Sie gibt europaweit Seminare und Workshops und hält Vorträge über die Heilkraft
und Heilkunst des Lachens. Informationen:
www.yogalachen.de oder per eMail:
G.Steiner-Junker@web.de

Alles andere als bierernst: Lesecafé No. 4 im August 2007

... und die Gäste lachten mit!
zurück
Nachdem das Lesecafé im September Urlaub
gemacht hatte, ging es am Freitag,
26. Oktober in die
fünfte Runde. Diesmal stand die Moderatorin selbst Rede und Antwort: Nachdem
sich die Anfragen meiner Leserinnen und Leser zum neuen historischen Roman
häuften, habe ich im einige Geheimnisse meiner Schreibwerkstatt gelüftet und
erstmals aus meinem noch unveröffentlichten Roman "Die Sonne der Götter"
gelesen, der im Herbst 2008 erscheinen soll ...

Mein neuer Roman heißt ...

Das Lesecafé war so voll, dass wir leider einige Zuhörer wieder nach Hause
schicken mussten ...
zurück
Lachend in
den Advent - Lach-Yoga zum Zweiten ...
"Schön, dass Sie trotz
Verkehrsstau wegen der Fachmärkteeröffnung zu uns gefunden haben", begrüßte
Thomas Hahn vom Café Mocca die Gäste zum 6. Lesecafé.
Auf vielfachen Wunsch war
nochmals "Lachkünstlerin" Gudula Steiner-Junker zu Gast, und es dauerte nicht
lange, bis die zahlreichen Gäste den Stress der Vorweihnachtszeit hinter sich
ließen und herzhaft lachten - oder gähnten. Beides, so Gudula Steiner-Junker,
diene der Entspannung, und im Gegensatz zu anderen Vortragenden freue sie sich,
wenn sie einen Zuschauer herzhaft gähnen sehe: "Wer gähnt, hat das Prinzip
begriffen. Wer lacht, aber auch", fügte sie verschmitzt hinzu und verteilte
großzügig gute Laune und "Lachvitamin". Darüber hinaus gab sie Anekdoten aus
ihrem beim Südwest-Verlag erschienenen Buch "Lachyoga" zum besten, das sie den
interessierten Käufern auch signierte - mit einem Lachen, was sonst!



"Geschnitten oder am Stück" - Wie man dazu kommt, Krimis
zu schreiben,
lautete das Motto des
Lesecafés, und eine der Fragen, über die Cornelia Anken sprach, war, wie viel
Gewalt im Krimi stecken sollte, ein Thema über das sie sehr viel nachgedacht
hat: "Weniger ist mehr", hat sie für sich beschlossen und erntete von den Gästen
des Cafés einhellige Zustimmung. Die Kunst des Schreibens liege in der
Andeutung, denn die Bilder entstünden ja im Kopf des Lesers, meinte ein Gast.
Cornelia Anken thematisiert in ihren Kriminalromanen denn auch eher
psychologische Gewalt, die oft genug ja auch physische Gewalt nach sich ziehe.
Wie sie ihre (Krimi-)handlungen in Szene setzt, verdeutlichte sie den Gästen an
Auszügen aus ihrem Frankfurt-Krimi "Narrenspiele", den sie 2001 innerhalb eines
halben Jahres in der Sachsenhäuser Warte schrieb. Vorangegangen war der Gewinn
des ersten Preises in einem Krimiwettbewerb, den sie für ihre Kurzgeschichte
"Dinge, die Männer tun", erhielt.
Aber Anken ist nicht auf das Genre Krimi festgelegt: Sie schreibt Kurzprosa und
Essays, Fantasy und Lyrik. "Ich schreibe länger, als ich schreiben kann",
erklärte die vielseitig begabte Autorin und erzählte, wie sie als Kind ihre
Mutter dazu nötigte, alle Geschichten aufzuschreiben, die sie sich ausgedacht
hatte. "Noch heute liebe ich es, mir beim Spazierengehen Gedichte oder
Geschichten auszudenken. Ich behalte sie mir im Kopf und schreibe sie später aus
der Erinnerung nieder", erklärte die Autorin den erstaunten Zuhörern. Ob sie
denn nicht die Häfte unterwegs vergesse. "Nein", kam die spontane Antwort,
"diese Art des Arbeitens habe ich mir seit meiner Kindheit angwöhnt und
beibehalten." Einen Notizblock führt die "Gedächtnisschreiberin" jedenfalls
grundsätzlich nicht mit sich.
Schreiben ist ihre Passion, für die sie ihren Hauptberuf als
Fremdsprachensekretärin an der Universität in Frankfurt auf eine halbe Stelle
reduziert hat. Die andere Hälfte ihres Arbeitstages nutzt sie, um sich als
Schriftstellerin zu etablieren.

Cornelia Anken (Mitte)
in reger Diskussion mit den Gästen des Cafés
Bücher
der Autoren im Lesecafé
zurück
"Ich bin
ich" - Schreiben als Hilfe zur Selbsthilfe -
Petra Seibert, Dreieich
Gedankensplitter, oder: Zwei rechts, zwei links –
… und eine fallenlassen: Das Leben ist wie ein
Strickmuster, sagt Petra Seibert, manchmal muss das Ganze aufgetrennt und neu
begonnen werden. Sie lächelt, und sie erzählt aus ihrem Leben, das alles andere
als ein normales Strickmuster ist. Petra Seibert ist von Geburt an körperlich
behindert, aber sie hat gegen alle Widrigkeiten ihr Leben in die Hand genommen,
auch als sie vor dreizehn Jahren erwerbsunfähig wurde. Schreiben und Malen
wurden für sie Ausdrucksmittel für ihre Gefühle und Stimmungen.
„Gedankensplitter“ nennt sie ihre kleine Sammlung poetischer Gedanken, die sie
im Lesecafé erstmals der Öffentlichkeit präsentierte. Im Gespräch mit
Moderatorin Nikola Hahn erzählte Seibert, wie sie Erfahrungen und Erlebnisse
versucht, in Gedanken zu fassen, die über das persönliche Moment hinaus auch
anderen etwas geben. Dass das funktioniert, zeigte die Reaktion des Publikums:
Manche Texte musste Petra Seibert auf Bitten der Zuhörer zweimal vortragen, weil
sie so gut gefielen.


Bücher
der Autoren im Lesecafé
zurück
Anmeldung zum Lesecafé
Das Lesecafé wird von Nikola Hahn moderiert und findet jeweils am letzten
Freitag des Monats von 17.00 - 18.00 Uhr statt. Interessierte Autoren aus der
Region, die sich und ihr Werk im Café vorstellen möchten, sind herzlich
willkommen. Wer mitmachen möchte, erhält die nötigen Informationen und das
Anmeldeformular im Café Mocca oder direkt:
Künstlercafé Mocca, Theodor-Heuss-Ring 66, 63128
Dietzenbach
eMail:
kuenstlercafe.mocca@t-online.de
zurück
|